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Ein beeindruckendes, berührendes Buch um eine unvergessliche Erzählerin, deren Blick auf unsere Welt die fundamentale Frage aufwirft, was es heißt zu lieben
Klara ist eine künstliche Intelligenz, entwickelt, um Jugendlichen eine Gefährtin zu sein auf dem Weg ins Erwachsenwerden. Vom Schaufenster eines Spielzeuggeschäfts aus beobachtet sie, studiert das Verhalten der Leute und hofft, bald von einem jungen Menschen ausgewählt zu werden. Als ein Mädchen sie schließlich mit nach Hause nimmt, muss sie jedoch bald feststellen, dass sie auf die Versprechen von Menschen nicht allzu viel geben sollte. Ein beeindruckendes, berührendes Buch um eine unvergessliche Erzählerin, deren Blick auf unsere Welt die fundamentale Frage aufwirft, was es heißt zu lieben. 'Ishiguros Roman lässt sich als Allegorie auf Fremdenfeindlichkeit, auf religiösen Glauben oder als Kommentar auf die aktuelle philosophische Diskussion um künstliche Intelligenz lesen. Er lässt sich aber auch einfach als Beispiel für eine andere Lebenswelt verstehen. Und dieser fremde Blick kann uns die Welt nur erhellen, denn seine Grenzen sind andere als die unseren.' Süddeutsche Zeitung 'Diese Doppelbödigkeit macht den Roman interessant. Ishiguros humanistische Botschaft ist subtil verbaut, sie entwickelt sich gemächlich entlang der Erzählung [...] Der Roman ist nicht nur auf lakonische Weise berührend, er hat auch etwas Wichtiges zu sagen: Die größte Gefahr für den Menschen ist nicht die neue Technologie. Sie ist der Mensch selbst.' Die ZEIT 'Ishiguro beschert uns ein literarisches Wunder.' NZZ am Sonntag 'Der schönste traurige Roman, den ich seit langem gelesen habe [...] eine deutliche Lichtblicklektüre.' Thea Dorn, Das Literarische Quartett 'Gleichzeitig ist Ishiguros Roman Klara und die Sonne ein großes Buch über die Kunst des Schreibens und die Literatur an sich. Über das Schaffen von Kreaturen, das Jonglieren zwischen Empathie und Abscheu, über Herrschen und Dienen.' ttt, ARD
Kazuo Ishiguro, 1954 in Nagasaki geboren, kam 1960 nach London, wo er später Englisch und Philosophie studierte. 1989 erhielt er für seinen Weltbestseller 'Was vom Tage übrigblieb', der von James Ivory verfilmt wurde, den Booker Prize. Kazuo Ishiguros Werk wurde bisher in 50 Sprachen übersetzt. Er erhielt 2017 den Nobelpreis für Literatur. Der Autor lebt in London.