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Heilig, harmlos, hilflos - wie Spiritualität gezielt entkernt wurde. Dieses Buch ist keine Meditation. Es ist ein Weckruf mit Gong. Klaus Ihlefeldt rechnet in dieser literarischen Brandrede mit der modernen Pseudospiritualität, der Digitalhörigkeit, dem sogenannten Gesundheitsstaat und der perfiden Realität hinter der Organspende ab.
In 28 Kapiteln entfaltet sich ein bitterböses, aber hochintelligentes Panorama über die systematische Entmündigung des Menschen - verpackt in satirische Spitzen, klarsichtige Analysen und Rebellion mit Taktgefühl.
Wer Spiritualität nicht als Wellness, sondern als Widerstand versteht, wird dieses Buch lieben. Alle anderen sollten es trotzdem lesen - bevor es jemand für sie tut.
Klaus Ihlefeldt kam an einem schönen Maitag Ende der 1950er Jahre in Neunkirchen, Niederösterreich, zur Welt - eine Zeit und ein Ort, die ihn früh lehrten, dass das Leben sich irgendwo zwischen kühler Realität und charmantem Wahnsinn abspielt. Schon als Kind war Klausi nicht nur ein Lauser, sondern ein aufmerksamer Beobachter seines Alltags: während andere Buben Fußball spielten, schrieb Klaus satirische Artikel über die Platzverhältnisse. Seine Lehrer attestierten ihm früh eine überbordende Phantasie - eine Diagnose, die sich in seinem gesamten Lebensweg bestätigen sollte.
Nach einer Matura mit mehr Glück als Verstand mit seiner legendären Abschlussrede über "Die Absurdität der Schulpolitik und warum Kreide niemals lügt" zog es Ihlefeldt nach Wien in die Welt des Lokaljournalismus...