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Das Buch spannt den Bogen vom Krankenhaus, in dem das Entlassmanagement organisatorisch verankert ist, hin zum „Außen“ – dem ambulanten Setting und den Lebenswelten –, auf das hin es seine praktischen Wirkungen entfalten soll. Reproduzierende Reduktionismen in der Wirkungserfassung und Qualitätsentwicklung, bestehende Sektorisierungen und Partiallogiken, historische Gewordenheiten sowie aktuelle gesundheitspolitische Entwicklungen werden dabei aus erkenntnis-, system-, macht- und netzwerktheoretischer Perspektive kritisch beleuchtet. Der Erzählbogen mündet in einen konkreten Vorschlag, das Entlassmanagement mit einer sozialräumlich integrierten Sorgearchitektur zu verbinden. Die Entwicklung des Entlassmanagements – und diesen zentralen Punkt ‚essenziert‘ dieses Buch – muss das Spannungsfeld berücksichtigen, in dem die Entlassung ein Prozess des Krankenhauses ist und zugleich Wirkung in die sozialökologische Landschaft entfalten soll.
Dr. phil. Kolja Heckes ist Professor für Fachwissenschaft Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) am Standort Münster. Dr. rer. cur. Ismail Özlü ist Professor für Pflegewissenschaft an der Hochschule Bielefeld am Fachbereich Gesundheit. Christian Heerdt hat die Abteilungsleitung Wohnen, Pflege, Demenz und Infrastrukturentwicklung am Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) in Köln inne.
Angaben zu den Autoren. 3.- 1.Einleitung: Entlassmanagement als Steuerung zwischen Systemgrenzen. 4.- 2.Zielsetzungen des Entlassmanagements 7.- 3.Fragestellung zum Entlassmanagement 8.- 4.Was Wirkungsforschung wie auch Qualitätsentwicklung am Entlassmanagement nur schwer zu fassen kriegen: Diskussion von Limitationen in der Studienlage sowie in der Qualitätsentwicklung 9.- 4.1Systemimmanent bedingte Limitationen. 9.- 4.2 Limitationen von Wirkungsforschung und Qualitätsentwicklung als „Produktion“ von Praxis 13.- 4.3 Entlassforschung als Netzwerkforschung (?) 20.- 5.Historie der Refinanzierung der akutstationären Krankenbehandlung. 22.- 5.1 Rahmenbedingungen der Finanzierung. 22,. 5.2 Versorgungskomplexität im Rahmen des Entlassmanagements 25.- 6Optimierung von Prozessen in interprofessioneller Zusammenarbeit im Entlassmanagement – eine systemtheoretische Analyse. 29.- 6.1 Erfordernis der interprofessionellen Zusammenarbeit 29.- 6.2 Potenziale und Herausforderungen der Zusammenarbeit 31.- 6.3 Gestaltungsoptionen der Prozessoptimierung. 32.- 7.Vom Entlassmanagement zur integrierten Sorgearchitektur – Sozialraumagenturen als Schlüsselakteure einer zukunftsfähigen Versorgungslandschaft 34.- 7.1 Das Außen: Entlassmanagement in der bestehenden Sorgearchitektur 34.- 7.2 Sozialraumagenturen, Entlassmanagement und die Genese einer integrierten Sorgearchitektur 37.- 7.3 Aktuelle Diskurslinien: Fragmentierung als Strukturprinzip oder Impuls zur Systemtransformation? 39.- 8.Ausblick für Praxis und Forschung 41.- Literatur 43.
E-Mail: ProductSafety@springernature.com