Kondylis - Aufklärer ohne Mission

Aufsätze und Essays. 1. Auflage. 21,6 cm / 13,5 cm / 1,7 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 212 Seiten
EAN 9783050043166
Veröffentlicht Juli 2007
Verlag/Hersteller De Gruyter Saur

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Beschreibung

Der deutsch-griechische Philosophiehistoriker und politische Denker Panajotis Kondylis lebte von 1943 bis 1998. Er hat ein umfangreiches Werk hinterlassen, in das die einzelnen Aufsätze des Bandes einführen. "Die Urteile von Kondylis zeichnen sich aus durch Nüchternheit und einen Ernüchterungseffekt, durch Klarheit der Argumente und ihre Begründung, durch Unbestechlichkeit einer offenen Parteinahme jenseits aller modischen Schwankungen und Zumutungen. Seine wissenssoziologisch aufregende These, dass sich Identitäten ändern können oder sukzessive auswechselbar werden, während die reale Existenz einer Person sich durchhält, dieser erfahrungsgesättigte Satz beruht auf seiner ganz persönlichen Leistung, nämlich seine eigene Existenz nie aufgegeben oder gewechselt oder gar verraten zu haben" (Reinhart Koselleck).

Inhaltsverzeichnis

Falk Horst: Einleitung Reinhart Koselleck: Kondylis' Beiträge zu den "Geschichtlichen Grundbegriffen" Andreas Cser: Die Machiavellistudie von 1971. Zum Erstlingswerk von Kondylis Falk Horst:Von der Ideengeschichte zu "Macht und Entscheidung" Peter Furth: Aufklärer ohne Mission. Über die Position von Panajotis Kondylis Eberhard Straub: Konservativismus Andreas Cser: Kondylis und Montesquieu Andreas Krause: Mechanik der Mächte. Über die politischen Schriften von Panajotis Kondylis Hans-Martin Lohmann: Wirtschaftsbürger, Bildungsbürger, Konsumbürger - der Bürger bleibt Wolfgang Schuller: Marx, Engels und der Marxismus bei Panajotis Kondylis Peter Furth:Über die Sozialontologie von Panajotis Kondylis Gedanken und Sprüche. Aphorismen von Panajotis Kondylis

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