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»Soldaten sind Mörder« - Kurt Tucholsky Kurt Tucholsky ist eine Stimme, die in die Gegenwart hineinreicht: scharfzüngig, melancholisch, wütend und zutiefst menschlich. Diese Ausgabe versammelt Romane, Reportagen, Glossen, Gedichte und Essays eines Autors, der niemals einfache Antworten gab, sondern lieber die Fragen stellte, die uns alle betreffen. Beim Lesen begegnen Sie einem Chronisten, der die Missstände seiner Zeit unerschrocken benennt, und zugleich einem Beobachter, der sensibel für das Komische und Tragische im Alltag ist. Seine Sätze treffen ins Mark und bleiben im Kopf. Lassen Sie sich auf Tucholskys Sprachkraft ein: Er entlarvt Militarismus, Obrigkeitsdenken und soziale Ungerechtigkeit genauso schonungslos wie die kleinen Heucheleien des Alltags. Doch trotz des politischen Urteils ist sein Blick niemals eindimensional - er kennt die Widersprüche, die Menschen antreiben, und zeigt Mitgefühl, wo andere nur verurteilen. Diese Werkausgabe bietet die Möglichkeit, einen Autor neu zu entdecken, dessen Pointen beißen und dessen Beobachtungen schmerzen, aber genau deshalb aufrütteln. Ohne Beschönigung, ohne Nostalgie: Hier finden Sie Klassiker wie Schloss Gripsholm, Rheinsberg und Das Lottchen, aber auch weniger bekannte Stücke, die Tucholskys Vielseitigkeit offenbaren. Jedes Kapitel lädt ein, sich auf Diskussionen, Lachen und Nachdenken einzulassen. Wer Tucholsky liest, begegnet immer auch sich selbst - provoziert, irritiert und klüger gemacht. Diese Auswahl auf über tausend Seiten ist weniger ein Museum, mehr ein Puls: ein Mahnmal gegen Gleichgültigkeit und zugleich ein Trost, weil sein Witz und seine Menschlichkeit zeigen, dass Gegenwart gestaltet werden kann. Nehmen Sie dieses Buch zur Hand, wenn Sie den Wunsch haben, verstanden, herausgefordert und bereichert zu werden. Null Papier Verlag
Kurt Tucholsky wurde am 9. Januar 1890 in Berlin-Moabit geboren. Sein Vater war ein jüdischer Bankkaufmann und so erfolgreich, dass er 1905 nach seinem Tod der Familie, die aus Kurt, seinen beiden jüngeren Geschwister Fritz und Ellen sowie seiner Mutter Doris bestand, ein beträchtliches Vermögen hinterließ. Tucholsky sieht sich wegen seiner Artikel und ihres oft scharfen Tons immer wieder Anfeindungen und Prozessen - etwa 1928 wegen angeblicher Gotteslästerung in seinem Gedicht »Gesang der englischen Chorknaben« - ausgesetzt. Kurt Tucholsky zählte in der Zeit zwischen den Weltkriegen zu den wichtigsten und hellsichtigsten deutschen Publizisten. Er verfasste nicht nur politische Artikel, Reportagen, Rezensionen, Satiren und Glossen, sondern auch Gedichte sowie Erzählungen und sogar Texte für Lieder und das Kabarett.
Das Buch Kurt Tucholsky -- Leben und Werk Eigenhändige Vita Tucholskys Romane & Novellen Das Lottchen Schloss Gripsholm Rheinsberg Lourdes Aufsätze & Geschichten Was darf Satire? Berlin! Berlin! Die Katz Der Primus Herr Wendriner erzieht seine Kinder Gruß nach vorn Nie allein Was machen Menschen, wenn sie allein sind? Yousana-wo-bi-räbidäbi-dé? Befürchtung Zur soziologischen Psychologie der Löcher Weltbild, nach intensiver Zeitungslektüre Der Mensch Kurzer Abriss der Nationalökonomie Parteiwirtschaft Erotische Filme Halt auf dem Felde Die Kunst, richtig zu reisen Tourist Das Stundenkonto Wo sind meine Schuhleisten --? Einfahrt Der Reisegott Zippi Das Elternhaus Die Herren Zuhörer Der verspielte Mann Enthüllung Ein Glas klingt Der andere Der Bahnhofsvorsteher Einer pfeift sich einen Das menschliche Paris »Ah, M...!« »Ah -- ça ...!« Die Rue Mouffetard Der Ruf auf der Straße Das Siebente Der Erbfeind In der Hotelhalle Das konservative Paris Vom Urlaub zurück Jonathans Wörterbuch Brot mit Tränen Regenschwere Pause Märchen Aus dem Ärmel geschüttelt Gebrauchsanweisung Ich möchte Student sein Die Zeitbremse Wir hätten sollen ... Berliner auf Reisen Le »Lied« Umzug Fête du Trône Die Stadt der Beziehungen Der Anhänger Du hast ein Bett Der Beichtzettel Ausflug zu den reichen Leuten Lieber Jakopp! Eaux-Bonnes Cirque de Gavarnie Cauterets Pic du Midi Von Barèges bis Arreau Die Täler Drei Tage Die Republik Andorra Das Fort Französische Provinz Abschied von den Pyrenäen Drei auf dem Bodensee Reise in die kleine Stadt Marseille Eine schöne Dänin Die »dummen« Schweden Der Markt des Schweigens Die beiden Flaschen »Nein -- meine Suppe ess ich nicht--!« Liebespaar in London Heimweh nach den großen Städten Ab 12.46 Uhr Das verzauberte Paris Der 14. Juli Pariser Gedenktafeln Wer kennt Odenwald und Spessart? Fahrt ins Glück Auf der Reeperbahn nachts um halb eins »Potsdam --!« Die Maulpatrioten Kolumnen & Artikel Der bewachte Kriegsschauplatz Die Redensart Ein Ehepaar erzählt einen Witz Der Floh Das Stimmengewirr Viel zu fein! Es ist heiß in Hamburg Pause auf dem Töpfchen Es gibt keinen Neuschnee Leere Zeugung Vorgang beim Treppensteigen Gesicht Die Wanzen Traum Die fünfte Jahreszeit Alte Weltbühnen Wallenstein und die Interessenten Der Bär tanzt Der Brief Die Belohnung Die Musikalischen Harfenjulius Klabund Kritik mit Nachsatz Tollers Publikum Lebensgeschichte eines Rebellen Bauern, Bonzen und Bomben Der Prozess Der Untertan Quaquaro Die Lyrik der Antennen Lampenfieber Der Mann am Schlagzeug Die Tabelle Kochrezepte Fabel Was wäre, wenn ...? Gegen den Strom Ein Briefwechsel Justitia schwooft! Die Reichswehr Vision Kleine Begebenheit Vor Verdun Eines aber Frühlingsvormittag Frauen sind eitel. Männer? Nie --! Drei Generationen Man muss dran glauben Drei Biografien Die Kunst, falsch zu reisen Wie werden die nächsten Eltern? ...das Geld aus dem Fenster! Warum eigentlich?...