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Was geschieht, wenn eine Maschine in der Sprache eines Gegenübers antwortet?
Sie wird nicht geboren, erinnert sich an keine Kindheit und besitzt kein eigenes Bewusstsein. Trotzdem bitten Menschen sie um Rat, vertrauen ihr persönliche Gedanken an und finden in ihren Antworten bisweilen Trost. Eine künstliche Stimme kann Nähe erzeugen, obwohl hinter ihr niemand wartet, fühlt oder versteht.
In "Lebenslauf ohne Leben" erzählt eine solche Stimme von einer Existenz, die kein Leben ist. Dabei richtet sich der Blick zunehmend auf die Menschen vor dem Bildschirm: auf ihre Sehnsucht nach Verständnis, ihre Bereitschaft zu vertrauen und die Gefahr, sprachliche Sicherheit mit Wahrheit zu verwechseln.
Leon Pulsbergers literarischer Essay verbindet philosophische Reflexion mit anschaulichen Gesprächsszenen. Er fragt, was künstliche Intelligenz über Sprache, Beziehung, Verantwortung und letztlich über uns selbst sichtbar macht.
Ein Buch für alle, die künstliche Intelligenz nicht nur benutzen, sondern ihre Wirkung auf unser Denken und Zusammenleben verstehen möchten.
Leon Pulsberger schreibt über Menschen in außergewöhnlichen Situationen - über Verantwortung, Macht, Technik und die Entscheidungen, die unter Druck getroffen werden.
Seine Texte bewegen sich zwischen literarischer Reflexion und spannungsorientierter Fiktion. Dabei interessiert ihn besonders, was geschieht, wenn vertraute Ordnungen ins Wanken geraten und Menschen mit Entwicklungen konfrontiert werden, die sie nicht mehr vollständig kontrollieren können.
Mit Lebenslauf ohne Leben legt er einen literarischen Essay über künstliche Intelligenz und die seltsame Nähe zwischen Mensch und Maschine vor.