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Die langsame, unglamouröse Arbeit, sich selbst zu werden sie hat das meiste davon längst hautnah durchlebt: den falschen Mann, die richtigen Eltern, Freundschaften, die sich still und leise auseinandergelebt haben, und Jahre, in denen sie sich fragte, wer soll ich eigentlich sein? bis sie merkte, dass das nie die richtige Frage war. In dieser Sammlung persönlicher Essays zeigt sie, wie Erwachsenwerden sich wirklich anfühlt: jemanden zu lieben, der einen nicht so lieben kann, wie man es braucht. Der stolzeste Traum eines anderen zu sein, während man noch nach dem eigenen sucht. Und zu lernen, dass Heilung selten die gerade Linie ist, die einem alle versprochen haben. Langsam zu mir Selbst handelt von der Melancholie, die sich als Erinnerung tarnt, von der Liebe, die immer wieder auf dieselbe Weise scheitert und, vor allem anderen, davon, im eigenen unfertigen Leben präsent zu bleiben. Zärtlich, scharfsinnig und schonungslos ehrlich verwebt dieses Debüt Tagebuch-Geständnisse mit popkulturellen Bezugspunkten von Lost in Translation bis Good Will Hunting und mit leisen, punktgenauen Beobachtungen, die bei allen, die noch mitten im Werden stecken, ein Gefühl des Wiedererkennens auslösen werden. Perfekt für Leserinnen von Brianna Wiest und Cheryl Strayed ein Buch für die Zu-viel-Denkerinnen, die Zu-viel-Fühlerinnen, und für alle, die Chaos schon einmal mit Tiefe verwechselt haben:- Identität im Werden: Ein ehrlicher Blick darauf, was es bedeutet, erwachsen zu werden, ohne dass am Ende ein fertiges Selbst wartet dieser unbequeme Schwebezustand zwischen der Person, die du warst, und der, die du gerade wirst.- Geerbte Träume: Eine zärtliche Auseinandersetzung damit, der stolzeste Erfolg eines anderen Menschen zu sein und mit dem leisen Schuldgefühl, einem Leben hinterherzujagen, das zum Teil längst für dich gebaut wurde, bevor du es je selbst gewählt hast.- Liebe, die sich wiederholt: Ein scharfer, selbstbewusster Blick darauf, warum wir immer wieder beim falschen Menschen landen, warum moderne Liebe sich anfühlt wie ein Wettbewerb darum, wer weniger gibt und was es wirklich braucht, jemanden hereinzulassen, ohne zurückzuzucken.- Loslassen, langsam: Mehr als bloße Reflexion diese Sammlung schenkt echte, unaufgelöste Erlaubnis: jemanden zu vermissen, ohne ihn zurückzuwollen. Zu trauern, ohne eine Beerdigung. Zu heilen, ohne vorzuspielen, dass man es längst ist.