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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Amerikanistik - Literatur, Note: 1,7, Universität Augsburg (Philologisch-Historische Fakultät), Veranstaltung: Contemporary Indigenous Literatures in Canada and the United States, Sprache: Deutsch, Abstract: Thema dieser Arbeit ist der Umgang mit Indianthusiasm im nativen Drama am Beispiel von "The Berlin Blues". Dabei soll gezeigt werden, dass Indianthusiasm in diesem Fall bewusst karikiert und das stereotypisierte Bild umgekehrt wird, um auf die kritische Seite des Indianthusiasm hinzuweisen. Zu Beginn wird der theoretische Kontext dargestellt, indem auf die Stereotypisierung und die damit verbundenen Auswirkungen auf das indigene Drama eingegangen wird. Dabei erfolgt ein kurzer Abriss über die Entstehung, Unterscheidung und Relevanz von Stereotypen. In einem Unterkapitel wird zunächst der Indianthusiasm als Folge der indigenen Stereotype aufgegriffen und in diesem Zusammenhang erläutert, bevor näher auf die dargestellten Stereotype des indigenen Dramas, sowie dessen Umgang damit, eingegangen wird. Anschließend folgt die Analyse von "The Berlin Blues", die den Hauptteil der Arbeit darstellt. Untersucht wird hier der Umgang mit Stereotypisierung von Native North Americans, insbesondere die humoristische und subversive Umkehrung und Dekonstruktion der Stereotype. Im Hintergrund der Analyse steht stets die Hypothese, dass der Indianthusiasm in "The Berlin Blues" karikiert und das stereotypisierte Bild von indigenen Völkern auf die Deutschen gespiegelt wird. In einem abschließenden Fazit werden alle Ergebnisse dieser Arbeit zusammengefasst.