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Wie und warum erinnert man sich an Musik? Man könnte ein Musikstück gar nicht hören, schrieb Marcel Proust 1913, "wenn nicht das Gedächtnis, wie ein Arbeiter, der an der Errichtung fester Fundamente in der Mitte eines Flusses arbeitet, für uns Abdrücke dieser flüchtigen Phrasen herstellte". An der Schnittstelle zwischen Neuropsychologie, Literatur, Philosophie und Musik erzählt Louis Delpech hier zum ersten Mal eine Kulturgeschichte der musikalischen Erinnerung der Moderne, denn gerade das Musikgedächtnis bündelt um 1900 Diskurse über Psyche, Wahrnehmung und Imagination. Musik von Wagner, R. Strauss, Bruckner, Brahms und Debussy wird mit zeitgenössischen medizinischen Konzepten verknüpft und durch Schriften von Nietzsche, Proust, Bergson und Th. Mann neu beleuchtet. - Musik von Wagner, Bruckner, Brahms, R. Strauss und Debussy als Gedächtniskunst - Unter Einbeziehung von wissenschaftlichen, philosophischen und literarischen Musikdiskursen - Auditive Erfahrung, Aufmerksamkeit, Einfall und Imagination als historische Phänomene
Louis Delpech studierte Musik, Musikwissenschaft und Philosophie in Paris und Yale. Nach einer Promotion zu deutsch-französischem Musiktransfer und Musikermigration um 1700 war er an den Universitäten Heidelberg und Zürich als Assistent und Oberassistent tätig. Seit 2019 ist er Herausgeber der "Revue de musicologie". Er forscht vor allem zur Musikgeschichte und Musikästhetik des Barock und der Zeit um 1900.