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Mama, Baby im Bauch. Als Louisas kleine Tochter diesen Satz ausspricht, ahnt noch niemand, dass er der Beginn einer Reise zwischen unbändigem Glück und einem tiefen, dunklen Abgrund sein wird. Es ist eine Schwangerschaft, die von der ersten Sekunde an einem unaufhaltsamen Sturm gleicht: Blutungen, die ständige Angst vor dem Verlust und die langen Schatten eines alten Traumas begleiten jeden Tag. Louisa kämpft - als Mutter, als Frau und als Beschützerin des Lebens in ihr. Doch während sie alles gibt, um ihren Sohn zu halten, beginnt hinter den Kulissen der Arztpraxen ein unfassbares, schmutziges Spiel. In "Sternenkinder sind auch irgendwie Kinder" nimmt Louisa Blatt kein Blatt vor den Mund. Sie beschreibt den Moment, in dem die medizinische Welt ihre Menschlichkeit verliert: Wenn Akten vertauscht werden, Diagnosen im Verborgenen bleiben und eine Mutter drei Stunden lang um ein rettendes Fax kämpfen muss, während ihr eigenes Leben und das ihres Kindes am seidenen Faden hängen. Es ist die Geschichte eines traumatischen Verlusts im Jahr 2024, der durch bürokratische Kälte und systemische Fehler zu einer vermeidbaren Tragödie wurde. Dieses Buch ist kein stilles Protokoll der Trauer. Es ist ein lauter, mutiger Aufschrei gegen das Schweigen. Louisa Blatt schreibt dort, wo andere verstummen - über die Kälte eines profitorientierten Gesundheitssystems und über die unendliche Liebe einer Löwenmutter, die am Ende die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen muss: ihren "kleinen Prinzen" freizulassen. Mit entwaffnender Ehrlichkeit erzählt sie von ihrem Weg zurück aus der "menschlichen Hülle" hin zu einer Frau, die ihre Stimme wiedergefunden hat. Die Pusteblume auf ihrer Haut steht heute als Symbol für diese neue Freiheit und den Mut zum Loslassen. Ein erschütterndes Zeugnis und gleichzeitig ein kraftvoller Mutmacher für alle Sterneneltern und Frauen, deren Schmerz bisher keine Lobby hatte. Denn jedes Kind zählt - und jede Wahrheit verdient es, gehört zu werden.
Louisa Blatt, geboren 1994, lebt in Baden-Württemberg.
Als Mutter einer Tochter lernte sie früh, für Menschlichkeit im System zu kämpfen. Nach dem Verlust ihres Sohnes in der 16 SSW wurde das Schreiben ihr sicherster Ort für ernste Themen. Die Pusteblume auf ihrer Haut ist heute ihr Symbol für Freiheit und das mutige Loslassen.
Wenn sie vormittags nicht gegen Tabus und Systemfehler anschreibt, tankt sie Kraft an den Seen ihrer Heimat, um denen eine Stimme zu geben, die bisher keine hatten.