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Stefan Rodriguez ist siebzehn, schwul, büchersüchtig und meisterhaft darin, unsichtbar zu bleiben so, wie er es immer gewollt hat. Als seine Mutter eine Stelle in einer anderen Stadt annimmt, wird er aus allem herausgerissen, was ihm vertraut war, einschließlich des einzigen Jungen, den er je geliebt hat, und in ein Leben geworfen, das er sich nie ausgesucht hätte. Die neue Schule ist auf die schlechteste Art vorhersehbar: dieselben Grüppchen, dieselbe Gleichgültigkeit, dieselbe stille Einsamkeit, die entsteht, wenn niemand deinen Namen kennt. Dann setzt sich Bia zu ihm in der Pause laut, herzlich, herrlich chaotisch und beschließt, ohne ihn zu fragen, dass sie beste Freunde werden. Punkt. Das Problem an Bia ist ihr Bruder. Nicolas Bennett. Dunkle Augen, scharfe Züge, mühelos unerträglich. Die Art von Mensch, die Stefan schon von weitem als Gefahr erkennt. Die Art von Mensch, dem er trotzdem immer wieder begegnet. Was als Reibung beginnt, wird mit der Zeit schwerer zu benennen. Ein Blick, der zu lange hält. Ein Gespräch, das keiner von beiden gewollt hat. Eine Spannung, die leise vibriert in jedem Moment, in dem sie so tun, als würden sie sich gegenseitig nur ertragen. Stefan hat sein ganzes Leben damit verbracht, vorsichtig zu sein vorsichtig mit seinem Herzen, vorsichtig mit seiner Hoffnung. Nicolas ist genau das, wovor ihn diese Vorsicht schützen sollte. Er hat angefangen ist eine Geschichte über Städte, die wir unfreiwillig Heimat nennen, über Freundschaften, die uns finden, wenn wir längst aufgehört haben zu suchen und über einen Kuss, den niemand kommen sah. Außer vielleicht alle.