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Man kann nicht verlieren, was man nie besessen hat. Und trotzdem warum tut es so weh? Allan ist neunzehn. Er hat einen Koffer, zu viele Zweifel und die leise, hartnäckige Überzeugung, dass sein Leben erst dann wirklich beginnt, wenn er die kleine Stadt hinter sich lässt, in der alle schon wissen, wer du bist, bevor du es selbst weißt. Er kommt in die Großstadt, findet neue Freunde, findet sich selbst stückweise, tastend, nicht ohne Schmerz. Und dann begegnet er Will. Was als etwas Leichtes beginnt gemeinsame Musik, Telefonate bis in die Nacht, dieses seltene Gefühl, von jemandem wirklich gehört zu werden wird langsam zu etwas, für das Allan keinen Namen hat. Etwas, das er im Schweigen zwischen zwei Nachrichten spürt. Etwas, das bleibt, obwohl es nie ausgesprochen wird. Will verspricht nichts. Genau das ist das Problem. Denn nicht jede Liebesgeschichte beginnt mit einem Kuss. Manche beginnen mit einem Vielleicht. Mit dem Klang des eigenen Namens in einer bestimmten Stimme. Mit einer Nähe, die sich nach mehr anfühlt bis man begreift, dass man sich ein Zuhause in jemandem gebaut hat, der einem nie die Tür geöffnet hat. Meine erste Nichtliebe ist eine Geschichte über die Liebe, die am tiefsten prägt, weil sie nie wirklich gehört hat. Über den Unterschied zwischen jemandem lieben und jemanden brauchen. Über die Nacht, über die man nicht spricht und den Morgen, den man nicht erwartet hat. Manche Menschen gehen, ohne je wirklich angekommen zu sein. Will war immer beides zugleich.