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"Aladdin und die Wunderlampe" ist eine Nacherzählung des klassischen Märchens aus Tausendundeiner Nacht, verfasst von Ludwig Fulda. Die Geschichte beginnt in einer fernen Stadt im Osten, wo der junge Aladdin mit seiner Mutter lebt. Aladdin ist ein ungezogener Junge, der seine Tage mit anderen Straßenkindern verbringt. Eines Tages wird er von einem mysteriösen Fremden angesprochen, der sich als sein Onkel ausgibt. In Wirklichkeit ist dieser Fremde ein Zauberer aus Afrika, der Aladdin benutzt, um eine magische Lampe aus einer verborgenen Höhle zu holen. Aladdin gelingt es, die Lampe zu bergen, doch der Zauberer verrät ihn und lässt ihn in der Höhle zurück. Durch Zufall entdeckt Aladdin die Macht der Lampe, die einen mächtigen Geist beherbergt, der ihm jeden Wunsch erfüllt. Mit Hilfe der Lampe gelingt es Aladdin, aus der Höhle zu entkommen und ein wohlhabendes Leben zu führen. Er verliebt sich in die Prinzessin Bedrulbudur und beschließt, um ihre Hand anzuhalten. Trotz der Hindernisse, die ihm der Großvezier in den Weg legt, gelingt es Aladdin, den Sultan mit einem prächtigen Geschenk aus Juwelen zu beeindrucken. Der Sultan stimmt der Heirat zu, doch der Großvezier versucht, die Hochzeit zu verhindern, indem er seinen eigenen Sohn als Bräutigam vorschlägt. Aladdin nutzt die Macht der Lampe, um die Hochzeit zu vereiteln und schließlich selbst die Prinzessin zu heiraten. Die Geschichte endet mit Aladdins triumphalem Erfolg, der durch seinen Mut, seine Entschlossenheit und die magische Unterstützung der Lampe ermöglicht wird. Fulda verleiht dem Märchen durch seine lebendige Erzählweise und die detaillierte Schilderung der Charaktere und Ereignisse eine besondere Tiefe und Faszination.
Fulda entstammte einer seit 1639 in Frankfurt am Main ansässigen jüdischen Familie, deren Name bis 1852 Fuld lautete. Er war der Sohn des Kaufmanns Carl Hermann Fulda (1836-1917) und seiner Ehefrau Clementine, geb. Oppenheimer (1839-1916), Tochter des Kaufmanns und ersten jüdischen Stadtrats des Frankfurter Magistrats, Julius Philipp Oppenheimer (1812-1869).[1]
Fulda besuchte das Philanthropin und ab 1874 das Städtische Gymnasium, wo er Schüler von Tycho Mommsen und Theodor Creizenach war. Nach ersten Schreibversuchen als Schüler begann seine schriftstellerische Laufbahn bereits während seines Studiums der Germanistik und Philosophie in Heidelberg als Mitarbeiter einer historisch-kritischen Dichterausgabe, nachdem er zunächst eine kaufmännische Ausbildung abgebrochen hatte. Nach dem Abschluss seines Studiums an den Universitäten von Berlin, Leipzig und Heidelberg wurde er 1883 promoviert. Im selben Jahr fand die Uraufführung seines ersten Lustspiels Die Aufrichtigen am Frankfurter Stadttheater statt. Ab 1884 lebte er als freier Schriftsteller in München, 1887 wieder in Frankfurt, 1888 bis 1894 in Berlin, danach wieder in München und ab 1896 schließlich dauerhaft in Berlin.