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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 1,7, Universität Potsdam (Grundschulpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit möchte ich anhand der psychoanalytischen Entwicklungstheoriedie Ursachen für aggressives Verhalten von Schülern im Unterricht beschreiben.Zunächst zu einer Definition: Unter aggressivem Verhalten versteht man Verhaltenwelches zielgerichtet und instrumentell erfolgt. Es hat zum Ziel die eigenenBedürfnisse und Interesen durchzusetzen.Die grundlegenden Annahmen der psychoanalytischen Entwicklungstheorie gehengrößtenteils auf Sigmund Freud zurück. Freud war jedoch keinEntwicklungspsychologe, sondern ein Therapeut und Persönlichkeitspsychologe, derdie Zustände der Erwachsenenpersönlichkeit verstehen wollte und so zurEntwicklungspsychologie kam. Die Psychoanalyse stellt eine Lehre von bewusstenund unbewussten psychischen Vorgängen wie Gefühlen, Wünschen und Träumendar. Freud behandelte viele Erwachsenen und sah sich bei der Therapie gezwungendie Entwicklungsgeschichte bis in die frühe Kindkeit zurückzuverfolgen. Außerdemerkannte er, dass die frühkindliche Entwicklung für die gesamtePersönlichkeitsentwicklung eine herausragende Bedeutung spielt. Im Laufe der erstensechs Lebensjahre sind nach Freud alle Grundthemen des menschlichenZusammenlebens, wie Liebe, Gehorsam, Besitz usw. angeklungen und die ersteVereinigung aller Sexualtriebe ist bis dahin erfolgt. Die Richtung der weiterenPersönlichkeitsentwicklung ist somit vorgegeben. Neben seiner Phasentheorie derpsychoanalytischen Entwicklung hat er unter anderem eine Persönlichkeitstheorieaufgestellt, um das Verstehen der Entwicklungstheorie zu gewährleisten.