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Was der Begriff der Männlichkeit(en) beschreibt und wie Männlichkeit gelebt wird, steht in enger Wechselwirkung mit historisch, sozial und kulturell spezifischen Kontexten. Dabei spielen gesellschaftlich-politische Ereignisse und Konstellationen ebenso wie alltägliche Kleinigkeiten eine bedeutende Rolle für die Individuen. Der Band versammelt Beiträge einer interdisziplinären Tagung zu Männlichkeiten des AIM Gender und des Zentrums für Geschlechterforschung der Universität Hildesheim, die sich der Frage zuwenden, wie Männlichkeiten gelebt wurden und werden. Repräsentationen, Politiken, Dinge oder Formen von Beziehungen, Partner- und Freundschaften, aber auch ungebundene Lebensweisen und ihre Bedeutung im Alltag von Männern werden in den Beiträgen aus verschiedenen disziplinären Perspektiven - etwa Geschichte, Soziologie, Erziehungswissenschaft oder Literaturwissenschaft - beleuchtet.
Britta Hoffarth, Dr. phil., ist Professorin für Gender und Bildungskulturen an der Universität Hildesheim.
Nadine Sarfert studierte Geschlechterforschung und Soziale Arbeit an der Humboldt Universität zu Berlin und der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Sie promovierte am Zentrum Gender Studies an der Universität Basel und arbeitet als freie Wissenschaftlerin zu den Schwerpunkten Gesellschaft- und Geschlechterverhältnisse, Tiefenhermeneutik und Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit. Zudem ist sie in einer Berliner Fachberatungsstelle für gewaltbetroffene Frauen und Kinder tätig und absolviert eine Weiterbildung zur Gruppenanalytikerin in Zürich.
Maximilian Waldmann, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Bildung und Differenz an der FernUniversität Hagen.
Ästhetik, Kunst und Literatur als Schauplatz von Männlichkeit
Emotion und Männlichkeit. Affektive Kodierungen, Gefühlspraktiken, Subjektivierung über Emotion.
Körper, Raum und Praxis
Aktuelle und historische Transformationen von Männlichkeit