Magdalena Telus

Gruppenspezifisches Stereotyp

Ein Modell der Einbettung in die Textproduktion. An russischem, polnischem und deutschem Material. 1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 1,6 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 292 Seiten
EAN 9783631377406
Veröffentlicht Januar 2002
Verlag/Hersteller Peter Lang
94,35 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Das Buch widmet sich solchen bislang ungelösten Fragen der Stereotypenforschung wie der Entstehung der sozialen Topik, den Funktionen der Stereotype bei der sozialen Kategorisierung oder dem Mechanismus der Ausnahme. Stereotype werden als Phänomene der Realisation angesehen, wobei den Sprechern eine Vielfalt von sprachlichen Varianten zur Verfügung steht. Je nach Kontext realisieren die Sprecher die stereotype Zuordnungsrelation zwischen der Gruppen- und der Merkmalsbezeichnung mehr oder aber weniger offensichtlich mit dem Ziel, die Zustimmung der Kommunikationspartner zu erlangen. Zustimmungsfähige Zuordnungsrelationen werden zu sozialen Topoi. Analysen von Prosa- und Pressetexten führen vor, daß die linguistische Stereotypenforschung die traditionellen Sichtweisen der Sozialwissenschaft wertvoll ergänzen kann.

Portrait

Die Autorin: Magdalena Telus, geb. 1963, studierte 1982-1985 Polonistik an der Universität Wroclaw. 1985-1991 folgte ein Studium der Slawistik und Neugermanistik an der Ruhr-Universität Bochum, 1999 das Rigorosum. 1995-2000 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Georg-Eckert-Istitut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig. Seit 2001 Lehrauftrag an der Technischen Universität Chemnitz im Bereich Interkulturelle Kommunikation.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt: Aufgaben linguistischer Stereotypenforschung - Stereotype und Identität - Stereotypisierende Strukturen in Presse, Literatur, Bildung, Wissenschaft und Philosophie - Semantisch-syntaktische Variabilität der Stereotype - Prä- und postmodernes Stereotypisieren.

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