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Taylor Swift und Sylvia Plath. Zwei weltberühmte Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Die eine ist der größte Popstar unserer Zeit, die andere starb zu früh, um ihren Erfolg selbst erleben zu können. Was beide aber eint ist der Traum vom Weltruhm: Plath wollte unbedingt in The Slicks, in die Hochglanzmagazine, die für sie der Inbegriff von Öffentlichkeit waren. Swift bezaubert die Massen über alle Medien hinweg. Maggie Nelson widmet sich in diesem Essay zwei Ikonen: Die Dichterin ist durch ihre Lyrik unsterblich geworden, die Musikerin schreibt Lyrics, mit denen sie Millionen erreicht und berührt. Nelson blickt gewohnt scharfsichtig auf diese Phänomene und legt frei, warum Kritik immer dann besonders laut wird, wenn Frauen Ruhm wollen und erst recht, wenn sie ihn bekommen.
Maggie Nelson, geboren 1973, ist Dichterin, Kritikerin und Essayistin. Sie lehrt an der University of Southern California und lebt mit ihrer Familie in Los Angeles. Für ihr hoch gelobtes Buch "Die Argonauten", 2017 in deutscher Übersetzung veröffentlicht, wurde sie mit dem National Book Critics Circle Award ausgezeichnet. Zuletzt erschienen "Die roten Stellen. Autobiographie eines Prozesses" und "Freiheit. Vier Variationen über Zuwanderung und Zwang" (2022).