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Pflege, Beruf, Behördentermine - und irgendwo dazwischen die Sehnsucht nach Nähe.
In der Lebensmitte sieht Liebe selten aus wie im Film. Wenn WhatsApp-Gruppen mit den Geschwistern brennen, Pflegegrade neu beantragt werden müssen und das Handy immer laut ist, falls im Heim etwas passiert - wie soll da Raum für eine neue Beziehung entstehen?
"Liebe zwischen Terminen" erzählt eine berührende, alltagsnahe Liebesgeschichte von zwei Menschen Mitte Vierzig, die gleichzeitig Angehörigen pflegen und sich neu aufeinander einlassen. Ohne Glitzerfilter und Drama-Exzesse, dafür mit wiedererkennbaren Szenen, ehrlichen Gesprächen und der Frage: Wie kann eine Beziehung wachsen, wenn Verantwortung nie Pause macht?
Was Leserinnen und Leser in diesem Roman finden:
- Reife Protagonist:innen statt Klischee-Jugendliebe Zwei Menschen in der Lebensmitte, beide mit beruflichen Verpflichtungen, Familiengeschichte, Pflegeverantwortung und Altlasten - emotional glaubwürdig, verletzlich und zugleich handlungsstark.
- Angehörigenpflege als echter Beziehungsfaktor Die Pflege von Eltern oder nahen Angehörigen ist kein bloßer Hintergrund, sondern prägt Alltag, Kommunikation und Intimität. Die Geschichte zeigt, wie sich Pflegedienste, Arzttermine, Krankenhausaufenthalte und bürokratische Hürden direkt auf Nähe, Verlässlichkeit und Beziehungsentscheidungen auswirken.
- Wiedererkennbare Midlife-Herausforderungen Terminkalender voller Arztbesuche und Teammeetings, immer neue Formulare, Schuldgefühle, weil man "nie genug" für Vater, Mutter oder Partner:in tut, Streit mit Geschwistern um Zuständigkeiten - und zugleich das Bedürfnis nach Zärtlichkeit, Leichtigkeit und einem eigenen Leben.
- Pragmatische Kompromisse statt Patentlösungen Die Figuren verhandeln echte Alltagsentscheidungen: Wer übernimmt wann welchen Besuch? Wie können freie Abende geschützt werden? Wie bleibt man im
Mara Feldmann schreibt Geschichten über Liebe dort, wo das Leben selten Pause macht: zwischen Terminen, Verantwortung und den leisen Momenten, in denen man sich trotzdem sieht. Jahrgang 1970+, hat sie selbst erlebt, wie sich die Pflege von Angehörigen anfühlt, wenn gleichzeitig Beruf, eigene Familie und das Bedürfnis nach einem eigenen Leben zusammenkommen. Bevor sie sich dem Schreiben widmete, arbeitete sie viele Jahre in verschiedenen Büros, organisierte Projekte, koordinierte Termine - und sah aus nächster Nähe, wie viel unsichtbare Arbeit pflegende Angehörige tagtäglich leisten. Diese Erfahrungen fließen in ihre Romane ein: mit einem Blick für Details, für Zwischentöne und für das, was Menschen selten laut aussprechen. Mara Feldmann lebt in Deutschland. Wenn sie