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Wie wurde japanischer Kampfsport im Deutschen Reich betrieben? Marcus Coesfeld bietet erstmals eine umfassende Darstellung von Jiu-Jitsu und Judo in Deutschland und zeichnet von den Anfängen um 1905 bis zum Verbot 1945 nach, wie die japanischen Kampfsportarten eingeführt, verändert und politisch instrumentalisiert wurden. Auf Basis bislang unbekannter Quellen erzählt er die Geschichte eines Kulturtransfers zwischen Faszination, Anpassung und Ideologie. So eröffnen sich neue Perspektiven auf Sport, Politik und Gesellschaft in einer bewegten Epoche - und darauf, wie eng Körperkultur und Zeitgeschichte verflochten sind.
Marcus Coesfeld, geb. 1987, ist Direktor der Keltenwelt am Glauberg, Archäologisches Landesmuseum Hessen. Der Historiker, Lehrer und Museumspädagoge promovierte an der Universität Duisburg-Essen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Kultur- und Sportgeschichte, insbesondere der Kampfsportgeschichte, sowie in der Museums- und Vermittlungspraxis. Er ist zudem Vorsitzender des Deutschen Kampfsportmuseums e. V.