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Dieser aufwendig gestaltete deutsch-englische Bildband präsentiert Margaret Marquardt als Künstlerin erstmals umfassend.
Ihr vielschichtiges Werk kreist um Transformation, Veränderung und die Fragilität des Seins. In seriellen Arbeiten und mit reduzierter Farbpalette entfaltet sie eine eigenständige Bildsprache, die mit Acrylfarben, Pigmenten und bewusst gewählten haptischen Materialien arbeitet. Grobfaseriges Papier, Gaze sowie künstliche Lichtquellen wie Neonröhren oder LED-Leuchten werden dabei selbst zu Bedeutungsträgern. Großformatige Abbildungen von herausragender Qualität, edles Papier und ein aufwendig gestalteter Einband machen die sinnliche Kraft der Arbeiten unmittelbar erfahrbar. Ein einführender Essay des Schriftstellers Arnold Stadler eröffnet zudem eine literarische Perspektive auf das Werk. So vereint der Band Werkschau, Einblick in künstlerische Prozesse und reflektierende Annäherung - ein hochwertiges Kunstbuch für Leserinnen und Leser mit Sinn für Tiefe, Materialität und zeitgenössische Bildsprache.
Margaret Marquardt wurde in Zürich geboren. Sie ist ausgebildete Grafikerin und Übersetzerin und fand früh zur bildenden Kunst. Seit dem Jahr 2000 ist Marquardt kontinuierlich mit Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland präsent, unter anderem in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Besondere Aufmerksamkeit erlangte sie durch raumbezogene Arbeiten und kirchliche Installationen: 2011 Kircheninstallation verBUNDen in der evangelischen Stadtkirche Tuttlingen; 2016 Heilung im Fraumünster Zürich sowie großformatige Lichtarbeiten wie Flowing Lights (2019/2020) und die begehbare Installation Boundless Space, die seit 2021 in verschiedenen Variationen gezeigt wird. Marquardt arbeitet in ihrem Atelier in Zürich.