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"Wer hätte das gedacht?", ein romaneskes Werk von María Ruiz de Burton, entfaltet eine satirische und tiefgründige Untersuchung der gesellschaftlichen und politischen Realitäten des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten. Der Roman, durchdrungen von Ironie und einer meisterhaft erzählten Handlung, beleuchtet die Spannungen zwischen kulturellen Identitäten und sozialen Hierarchien durch die unvergessliche Geschichte von Lola, einer jungen mexikanisch-amerikanischen Frau. Mit scharfem Witz und einem fast schmerzhaften Realismus schafft Ruiz de Burton ein Werk, das bis in die heutige Zeit hinein relevant bleibt, indem es die zugrundeliegenden Vorurteile und Ungerechtigkeiten eines Landes im Umbruch entlarvt. María Ruiz de Burton, geboren in Baja California, war eine der ersten mexikanisch-amerikanischen Schriftstellerinnen, die auf Englisch publizierte. Geprägt von den Erfahrungen des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges und der anschließenden Anglifikation Kaliforniens, verstand Ruiz de Burton die Komplexität kultureller Verschiebungen und die damit verbundenen Verlustgefühle. Ihre schriftstellerische Tätigkeit wird oft als Pionierarbeit für die Chicano-Literatur anerkannt, da sie die Stimmen und Geschichten eines oft marginalisierten Bevölkerungssegments einfing und durch ihre Werke widerhallen ließ. Für all jene, die sich für historische Literatur interessieren, bietet "Wer hätte das gedacht?" eine faszinierende Perspektive auf die soziopolitischen Kräfte, die die moderne amerikanische Gesellschaft formten. Ruiz de Burtons scharfsichtiger und oft humorvoller Blick rüstet den Leser mit einem tieferen Verständnis für die Dynamik von Macht, Identität und Widerstand. Dieses Werk ist ein Muss für Gelehrte, die sich mit Grenzregionen, Identitätspolitik und der Entwicklung einer frühen, mexikanisch-amerikanischen Stimme in der Literatur auseinandersetzen möchten.