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Menschen hören überhaupt nur sehr wenig ist ein urbaner Gedichtband über das Zusammenleben von Mensch und Natur: präzise beobachtet, poetisch verdichtet - mit einer Stimme, die selbst im Lärm der Stadt hörbar bleibt. Die Stadt wird zum Resonanzraum für das Unausgesprochene; Tiere treten aus Träumen in die Wirklichkeit, Erinnerungen kreuzen die Gegenwart.
Marie Iljašenko schreibt über Fremdsein, Begehren und Wahrnehmung selbst - und über urbane Biotope wie Bäche, Brachen, Straßenschluchten und grüne Korridore ebenso wie über die Fallen des Alltags: Glasflächen, Gitter, Dornen, Lichtschächte. Diese Gedichte suchen eine Sprache für Tiere und Pflanzen, ohne zu vereinfachen oder zu belehren - wach, intim und zugleich gegenwärtig.
Aus dem Tschechischen von Julia Miesenböck erscheint der Lyrikband im Vorfeld des Ehrengastauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026.
Marie Iljašenko (geb. 1983 in Kyjiw), in Tschechien aufgewachsen, lebt in Prag. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Slawistik und arbeitet als Autorin, Übersetzerin und Herausgeberin. Ihre bisherigen Gedichtbände wurden mehrfach ausgezeichnet und u. a. für die Magnesia Litera (Debüt) nominiert; sie erhielt den Tom-Stoppard-Preis und war für den Václav-Burian-Preis sowie die Dresdnere Lyrikpreise nominiert. Als Übersetzerin arbeitet sie vor allem aus dem Polnischen und Ukrainischen. Mit Menschen hören überhaupt nur sehr wenig erscheint erstmals ein Band von ihr in deutscher Übersetzung.