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Über Landmenschen und Stadtkinder und das, was zwischen ihnen liegt. Marie Menke schreibt über eine obsessive Freundschaft zwischen Dorfjugend und Großstadtanonymität und über die Kraft, die drei junge Frauen zusammenhält und gleichzeitig zu zerstören droht. Stimmungsvoll und bildreich entwirft die Autorin ein perfektes Zusammenspiel zwischen Zartem und Abgründigem. Sophie und Lotte kennen sich seit Kindertagen, sie stammen aus derselben Bauerschaft im Süthland. Erst in der Oberstufe stößt Romy dazu: Sie kommt aus der Stadt und ist freier und mutiger - aber auch unzuverlässiger. Die neue Dreierkonstellation ist getragen von gegenseitiger Faszination, die bald Gefahr läuft zu kippen. Beim Versuch, in ihren frühen Zwanzigern ihre Freundschaft nach Köln zu transportieren, hadern die jungen Frauen. Als Romy plötzlich verschwindet, reißen alte Wunden auf: Zwischen all den intensiven Momenten der Vergangenheit liegt auch eine harte Nacht vergraben, an die eine der drei niemals erinnert werden darf.
Marie Menke, 1997 im Sauerland geboren, hat Politik, Medien und Soziologie in Bonn, Taipeh, Köln und Paris studiert. Ihre Prosa wurde in Literaturzeitschriften veröffentlicht und u.a. mit dem OffSpring Award der lit.Cologne ausgezeichnet. Spielverderberin ist ihr literarisches Debüt. Henriette Schreurs ist in Mannheim aufgewachsen und Wahl-Leipzigerin. Sie hat erst ihrer Mutter alle Harry Potter-Bände vorgelesen, dann Theaterwissenschaft und Anglistik studiert und ein Volontariat beim SWR rangehängt. Heute ist sie nicht nur Podcastredakteurin, sondern hat ihre Sprecherleidenschaft zum Beruf gemacht und spricht u. a. Synchron, Dokus und Hörbücher.