Marie Therese Binder

Zitronenbitter

Flucht nach Positano. 1. Auflage. 19,0 cm / 12,0 cm / 3,2 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 464 Seiten
EAN 9783696356514
Veröffentlicht August 2026
Verlag/Hersteller BoD - Books on Demand

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Beschreibung

Wo gehst du hin, wenn dein Leben in Scherben liegt?
Für Nele Bergmann lautet die Antwort: so weit weg wie möglich. Zwei Koffer, ein Leben in Trümmern - beruflich wie privat - und ein One-Way-Ticket nach Positano. Hinter ihr ein Verrat, der tiefer sitzt, als sie sich eingestehen will. Vor ihr: Zitronenduft, flirrendes Licht über dem Meer, schmale Gassen voller Leben - und das Versprechen eines Neuanfangs. Dazu der feste Vorsatz, sich garantiert nie wieder in einen Mann zu verlieben.
So weit der Plan.
Denn kaum hat Nele beim exklusivsten Modehaus der Amalfiküste angefangen, steht sie schon zwischen zwei Männern, die ihren schönen Vorsatz auf eine ziemlich harte Probe stellen. Da ist Giovanni: Erbe, Charmeur, viel zu selbstsicher und viel zu attraktiv. Ein Mann, bei dem Nele zwischen unausstehlich und atemberaubend hin- und herschwankt - manchmal im selben Satz. Er fordert sie heraus, bringt sie zum Lachen, wenn sie es am wenigsten will, und kommt ihr dabei gefährlich nah. Und da ist James: ruhig, aufmerksam, britisch-elegant. Jemand, bei dem sich plötzlich alles ganz leicht anfühlt. Vielleicht ein bisschen zu leicht.
Zwischen Limoncello am Strand, durchtanzten Abenden und einem Knistern, das Nele längst nicht mehr ignorieren kann, wagt sie etwas, das sie sich fest verboten hatte: wieder zu hoffen. Doch hinter der glänzenden Fassade Positanos ziehen Schatten auf. Anonyme Drohungen. Ein zerstörtes Andenken. Das Gefühl, ständig beobachtet zu werden. Was als Neuanfang begann, wird zur Falle. Und ehe Nele begreift, was wirklich gespielt wird, ist nicht mehr die Frage, in wessen Armen sie landet - sondern wem sie überhaupt noch trauen kann.
Eine Geschichte über Verrat und Vertrauen, über die Kunst, aus Scherben etwas Neues zu bauen - und darüber, dass die Liebe immer dann zuschlägt, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann.

Portrait

Marie Therese Binder schreibt Wohlfühlromane mit Biss und Spannung. Sie wollte schon als Kind Autorin werden - wo sie geht und steht, fallen ihr Geschichten ein. Über das Leben, die Leute und besonders die Liebe. Als Kind erfand sie Geschichten, die sie in Hefte kritzelte - heute füllt sie damit ihren Laptop. Dazwischen lagen ein paar Jahrzehnte, vier Kinder, ein Pferd, ein Hund, eine Katze und ein Mann, der inzwischen gelernt hat, dass "ich schreibe kurz noch was" eine sehr dehnbare Zeitangabe ist. Zeit dafür findet sie in den schönen Lücken des Alltags - wenn die Kinder schlafen, wenn sie spielen, und manchmal auch mit einem Kind auf dem Schoß - am liebsten jedoch früh morgens um fünf, wenn das Haus noch schläft. Italien liebt sie, seit sie denken kann. Ihre Eltern fuhren jeden Sommer dorthin und legten damit den Grundstein für eine lebenslange Leidenschaft - für das Land, das Meer, das Essen, die Menschen und die Kunst, einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Den Umzug plant sie seit Jahren - jedoch eher inoffiziell. Zitronenbitter ist ihr Debütroman. Geschrieben mit viel Liebe, dem Rauschen des Meeres im Ohr, zu wenig Schlaf und täglich mindestens zwei Cappuccino.