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Das vorliegende Opus ist das Resultat der Überarbeitung eines schon vor ein paar Jahren der Wien-Bibliothek im Wege eines Vorlasses übergebenen "Skizzenbuchs". Es reflektiert durch Titel und Inhalt die breiten, stets humanistisch ausgerichteten Interessen von Marie-Thérèse Kerschbaumer. Diese hat sich schon im Jahr 2009 bei der Benennung ihres Bildungs-Romans "Gespräche im Tusculum" auf das geistige Erbe des römischen Rhetors, Literaten und Philosophen Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.) bezogen, der bekanntermaßen in einer südöstlich von Rom in den Albanerbergen gelegenen Kleinstadt namens Tusculum ein Landhaus besaß, wohin er sich oft und gerne zum Schreiben und Nachdenken zurückzog. Die hier präsentierten Betrachtungen (bzw. auf Italienisch riflessioni) erstrecken sich vom August 2007 bis zum August 2024 und sind allesamt auf den Tag genau datiert. Wer sie liest, begibt sich mit Marie-Thérèse Kerschbaumer auf eine facettenreiche Entdeckungsreise klassischen Zuschnitts.
Marie-Thérèse Kerschbaumer: 1936 nahe Paris geboren, Studium der romanischen und deutschen Philologie in Wien, seit 1971 freie Schriftstellerin und Übersetzerin, lebt in Wien. Zuletzt erschienen: "Freunde des Orpheus" (2011), "Res publica - Über die öffentliche Rede in der Republik" (2014), "Chaos und Anfang. Ein Poem" (2016).