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Wer fühlt, ist lebendig. Was aber, wenn man sich seinen Emotionen ausgeliefert fühlt? Oder wenn man sie gar nicht mehr wahrnimmt? Die Emotionsfokussierte Therapie arbeitet mit Emotionen als Motor der Veränderung bei psychischen Problemen. Dabei geht das Buch transdiagnostisch vor: Ob Essstörung, Angst oder Depression, immer stehen die beteiligten Emotionen im Zentrum der transdiagnostischen Behandlung. Schritt für Schritt wird der therapeutische Prozess beschrieben: Emotionen zulassen, modulieren, verarbeiten und transformieren. Hilfen für die Praxis bieten Informationen zu schwierigen Therapiesituationen, Fallbeispiele, Therapiedialoge und Übungsblätter für die Klient:innen.
Prof. Leslie S. Greenberg, PhD, emeritierter Leiter der Klinik für Psychotherapeutische Forschung, York University, Toronto, Kanada, begründete die Emotionsfokussierte Psychotherapie.Dr. Marielle Sutter ist Psychotherapeutin in eigener Praxis in Bern und Dozentin an psychologischen Instituten. Mit Prof. Leslie S. Greenberg leitet sie das Schweizerische Institut für Emotionsfokussierte Therapie in Bern.
Inhalt 1 Einführung. 9 2 Entstehung und Behandlung emotionaler Schwierigkeiten. 12 2.1 Transdiagnostische Perspektive. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 2.2 Emotionstheorie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 2.2.1 Emotionsdiagnostik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 2.2.2 Emotionale Produktivität. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 2.3 Menschliches Funktionieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 2.3.1 Emotionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 2.3.2 Emotionale Schemata . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 2.3.3 Selbsterleben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 2.3.4 Unbewusste Emotionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 2.4 Emotionen und psychische Probleme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 2.4.1 Affektdysregulation und negatives Selbsterleben. . . . . . . . . . . . . . . . . 30 2.4.2 Das Unsichtbare sehen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 2.4.3 Die vier zentralen emotionalen Verarbeitungsschwierigkeiten. . . . . . 33 2.5 Die drei Prinzipien emotionaler Verarbeitung und Veränderung. . . . 38 2.5.1 Emotionen bewusst erleben und nutzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 2.5.2 Emotionen regulieren und Affekt modulieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 2.5.3 Emotionen transformieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 2.6 Marker als Hinweise auf emotionale Verarbeitungsschwierigkeiten. . 50 2.7 Die Therapiebeziehung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 2.7.1 Therapeutische Präsenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 2.7.2 Empathie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 2.8 Fallverständnis und MENSIT-Modell. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 2.8.1 Marker (M wie Marker). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 2.8.2 Emotionales Leiden (E wie Emotional Pain) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 2.8.3 Bedürfnisse (N wie Needs) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 2.8.4 Sekundäre Emotionen (S wie Secondary Emotions). . . . . . . . . . . . . . . 61 2.8.5 Unterbrechung (I wie Interruption). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 2.8.6 Themen (T wie Themes). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 2.8.7 Ko-Konstruktion der Fallformulierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 2.9 Indikation und Kontraindikation für die Arbeit mit Emotionen. . . . . 64 3 Praxis der Emotionsfokussierten Therapie. 66 3.1 Mit Emotionen arbeiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 3.2 Erleben zugänglich machen und erlauben. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 3.2.1 Erleben fördern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 3.2.2 Erleben vertiefen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 3.2.3 Empathie als therapeutische Haltung und erlebensvertiefende Intervention . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81 3.2.4 Focusing zur Explizierung eines unklaren oder fehlenden körperlichen Gefühls .