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Essay aus dem Jahr 2026 im Fachbereich Geschichte - Europa, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte der 1409 gegründeten Universität Leipzig hatte bis 1934 auch ein Gefängnis für Universitätsangehörige, den Karzer. Dieser hatte mehrere Entwicklungsschritte bis zu seinem Ende vollzogen, wie er wohl an anderen alten Hochschulen erfolgte. Durch den Luftangriff von 1943 wurde er letztlich zerstört. Der Leipziger Karzer wiederum wurde nicht nur in studentischen Stammbüchern festgehalten, sondern fand auch Eingang in die Prosa des Thüringer Heimatdichters Rudolf Baumbach, der ebenfalls für gewisse Verfehlungen in diesem eingesessen hatte. Der Aufenthalt war kostspielig undnicht immer war der Aufenthalt harmlos, wie ein Fall eines dort verübten Selbstmordes zeigt. Nicht nur der Geschichte der Einrichtung selbst, sondern auch die Nebenwirkungen auf das studentische Leben wird in den Fokus gerückt.
Geboren wurde ich am 17. Mai 1968 in Naumburg/Saale. Zunächst schloss ich 1988 meine Lehre als Orthopädiemechaniker ab. 1989 beendete ich den Abiturlehrgang an der Volkshochschule Naumburg. September 1989 bis August 1991 diente ich in der NVA bzw. Bundeswehr als Unteroffizier des medizinischen Dienstes. 2000 schloss ich mein Studium der Geschichte/Klassischen Archäologie und Kunstgeschichte mit dem Magister ab. Danach freischaffende Tätigkeit. Meine Veröffentlichungen handeln zumeist über Themen der Leipziger Universitätsgeschichte insbesondere Leipziger Geschichtsprofessoren des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts bzw. Leipziger Korporationen.