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Zur Augustusburg geht es mit der Standseilbahn hinauf, Flugkünste von Raubvögeln werden vorgeführt. Olivenhaine am Gardasee geraten in den Blick, kleine blaue Schmetterlinge. Auf der Wolga sind Tragflächenboote unterwegs, Türme einer alten islamischen Siedlung zeigen sich. Dieser Band über Landschaften enthält Texte, einzelne Farbbilder und im zweiten Teil Gedichte über nahe und entferntere Regionen. Am Rand des Schlaubetals fliegen Kraniche auf. Etliche Brandenburger Orte und ihre Natur wie die Schorfheide kommen vor. Dem Lauf der Jahreszeiten wird nachgespürt, Winterszenen wie Sommerhitze und Herbstblätterflug. Wir sind unterwegs auf der Kurischen Nehrung in Litauen, vom Leuchtturm in Nida erhält man einen grandiosen Blick über die Ostsee und zum Haff von der schmalen Landzunge aus. Mit dem Segelschiff erfolgt ein Ausflug zur Parnidis-Düne. Ein Gedicht zeichnet den Vulkanausbruch auf La Palma nach, verschiedene Momente. Das Auerhuhn im Bayrischen Wald läßt sich nur selten entdecken. Auf der dänischen Insel Møn wandern wir an den hohen Kreidefelsen entlang.
Marko Ferst geboren 1970 in Rüdersdorf bei Berlin. Von 2000 bis 2004 Studium der Politischen Wissenschaften an der Freien Universität Berlin. Von 1990 bis 1997 die Vorlesungsreihe - Sozialökologie - an der Berliner Humboldt-Universität besucht, die von Rudolf Bahro geleitet wurde. 1994 die Ökologische Plattform im linkspolitischen Spektrum mitbegründet. Veröffentlichungen in Tages- und Umweltzeitungen. 2006 deutsch-polnischer Literaturpreis für Gedichte. Früherer Beruf Tischler/Bilderrahmer. Er veröffentlichte bisher drei Gedichtbände, zuletzt - Jahre im September -, auch Erzählungen oder politikwissenschaftliche Texte gehören zu seinem Repertoire, wie der Band - Einzug in die Stille -. 2010 wurde von ihm neu herausgegeben der Band - Morgen. Die Industriegesellschaft am Scheideweg - von Robert Havemann mit einem eigenen Essay.