Markus Gabriel

Die Macht der Kunst

16,6 cm / 12,2 cm / 1,2 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 112 Seiten
EAN 9783883963419
Veröffentlicht September 2021
Verlag/Hersteller Merve Verlag GmbH
12,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Wir leben in einer ästhetischen Epoche. Kunstwerke sind allgegenwärtig. Dazu kommt, dass es heutzutage zunehmend schwieriger wird, Kunst von Design zu unterscheiden. Indem sie sich vereinigen, wechseln Kunstwerke und Designgegenstände Form und Aspekt und treten da in Erscheinung, wo man sie nicht erwartet. Gegenüber dieser Allgegenwärtigkeit der Kunst wird in diesem Essay die folgende Frage behandeln: Wie ist die Kunst so mächtig geworden, dass wir unfähig sind, uns eine Wirklichkeit vorzustellen, die nicht von ihren Parametern bestimmt wird? Denn die Kunst wird durch keine fremden und entfremdenden Kräfte kontrolliert, die unter ihrem Deckmantel zum Ausdruck kommen. Kunst ist tatsächlich unkontrollierbar. Niemand, nicht einmal der Künstler, ist in der Position, ihre Geschicke zu lenken. Kunst kontrolliert uns, ohne uns ein spezifisches Interesse kundzutun; sie ist die Superintelligenz, vor der es zahlreichen Kritikern der digitalen Technologien graust.

Portrait

Markus Gabriel (*1980), Philosoph, lehrt an der Universität Bonn.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort von Bernard Géniès Die Macht der Kunst Ästhetik und Wahrnehmung Die Interpretation als Performance Autonomie, radikale Autonomie und Originalität Kunst und Macht Endnoten

Hersteller
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