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War die Giftmenge im Schlaftrunk wirklich tödlich? Kann ein Luftballon einen gestohlenen Diamanten mit 500 Karat tragen? Lässt sich mit einem einzelnen Schuss ein Fluchtfahrzeug stoppen? Geht es im Gerichtssaal tatsächlich so zu? In der Kriminalliteratur nutzen die Autorinnen und Autoren häufig akribisch recherchierte Fakten, um die Glaubhaftigkeit des erzählten Geschehens sicherzustellen. Daneben treten oft Fiktionen, die die Ereignisse dramatischer erscheinen lassen sollen. Nicht immer sind die Fakten von den Fiktionen eindeutig zu unterscheiden, und es kann sich lohnen, dem Wahrheitsgehalt in Kriminalgeschichten nachzugehen. Anhand einiger Beispiele beleuchtet dieser Band unter anderem die naturwissenschaftliche, technische, medizinische, toxikologische, geographische und rechtswissenschaftliche Perspektive, zeigt, wo sich Fehler und Ungenauigkeiten eingeschlichen haben, und welche Kriminalromane plausibel erzählt sind.
I. Einleitung
II. Fakten und Fiktionen in der Kriminalliteratur und ihrer AnalyseBegriff des Kriminalromans - Bedeutung der Plausibilität in der Kriminalliteratur - Kritik der kriminalliterarischen Plausibilitätsanalyse - Abgrenzungen - Insbesondere: Überzeichnung realer Personen
III. Pharmakologie und Toxikologie
IV. Medizin und Physiologie
V. Naturwissenschaften und Technik
VI. Historische Anachronismen
VII. Geographie und Topographie
VIII. Rechtswissenschaften, PolizeiarbeitRechtswissenschaftliche Aspekte - Polizeiliche Ermittlungen - Wie man es richtig macht: John Grisham
IX. Schluss
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