Blick ins Buch

Martin J. Jandl

Praxeologische Funktionalontologie

Eine Theorie des Wissens als Synthese von H. Dooyeweerd und R.B. Brandom. 1. Auflage. 21,6 cm / 15,3 cm / 1,8 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 266 Seiten
EAN 9783631601686
Veröffentlicht September 2010
Verlag/Hersteller Peter Lang
84,50 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Dieses Buch liefert einen Beitrag zu einem strittigen Thema der analytischen Philosophie, indem eine bislang noch nicht rezipierte Ontologie ins Spiel gebracht wird. Basierend auf Ernst Cassirers Substanzbegriff und Funktionsbegriff wird die «Theorie der modalen Aspekte» des holländischen Philosophen Herman Dooyeweerd als ontologisierende Detranszendentalisierungsstrategie des funktionsbegrifflichen Denkens vorgestellt. Die inferentielle Semantik und die normative Pragmatik, die Robert B. Brandom in Expressive Vernunft ausarbeitet, werden im Kontext von Wittgenstein, Ryle und Sellars interpretiert. Der Versuch, die analytische Philosophie ontologisch zu fundieren, darf weder den strikt begriffsfunktionalen Ansatz unterlaufen, noch auf Performanzen setzen, die den Vorstellungsbegriff als Vermittlungsinstanz zwischen Allgemeinem und Individuellem bloß ersetzen. Diesem Anspruch soll der Ansatz einer «praxeologischen Funktionalontologie» gerecht werden.

Portrait

Martin J. Jandl lebt und arbeitet als freier Wissenschaftler in Wien.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: Denken in Funktionsbegriffen - Dooyeweerds Funktionalontologie als Detranszendentalisierungsstrategie - Wissen als deontisches Kontoführen - Konturen einer praxeologischen Funktionalontologie.

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