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Selbstliebe ist die Superpower, die Frauen befähigt, mit Siebenmeilenschritten in ein stolzes und selbstbestimmtes Frausein voller Lebensfreude zu gehen. Davon ist Martina Spierings, systemische Therapeutin in der Frauenberatung und Mutter von zwei Töchtern im Teenageralter, überzeugt. In einer Zeit, in der Menstruationsblut noch immer mit Scham behaftet ist, will ihr Buch Mütter und Töchter ermutigen, dem eigenen Körper und den mit dem Frauwerden verbundenen Veränderungen wertschätzend und selbstliebend zu begegnen. Machen wir uns also das Geschenk, uns auf uns selbst zu besinnen, damit wir unseren Töchtern auf dem Weg durch die stürmischen Wasser der Pubertät stärkend zur Seite stehen können. Leben wir eine starke und stolze Weiblichkeit vor und wie sich diese mit inspirierenden Übungen und Ritualen lustvoll entdecken lässt.
Ich heiße Martina Spierings und bin Mutter von drei Kindern - einem Sohn und zweier Töchter.
Nach Jahren als Reiseverkehrskauffrau und PR-Assistentin und mittelmäßig bis schwer gefrustet war ich endlich mutig genug, neu anzufangen, und begann mit knapp 30 Jahren ein Studium der Sozialen Arbeit. Diese Entscheidung war hart, aber wie das so oft ist: es war im Nachhinein eine der besten meines Lebens!
Mit einer Ausbildung zur Systemischen Therapeutin bekam ich das Rüstzeug, um mit Frauen auf die Weise zu arbeiten, die ich liebe. Dabei unterstützen mich meine wertschätzende Neugier - Neugier auf Menschen, ihre inneren Schätze und ihre Lebensziele - und mein Humor.
Hauptberuflich arbeite ich in einer Beratungsstelle zum Thema Trennung, Scheidung und Häusliche Gewalt.
Als meine zwei Töchter anfingen, in Richtung Pubertät zu schielen, wuchs in mir die unzerstörbare Hoffnung, dass wir Frauen unsere Weiblichkeit immer stolzer und glücklicher leben können.
Jede Frau berührt mich auf ihre Weise, jede ist so besonders und einzigartig mit dem, was sie innerlich bewegt und leitet.
Und doch weiß ich, dass wir uns alle in elementaren Aspekten ähneln.
Lass uns diese Verbindung nutzen!
Seit Jahrhunderten wurden Frauen so sozialisiert, dass sie sich selbst zu wenig zutrauen, denken, sie seien nicht gut genug, und ihre Fürsorglichkeit nur nach außen richten, während sie sich selbst keine gute Mutter sind.
Aber wir waren schon immer gut genug! Wir durften es bisher nur nicht lernen.