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Wenn am Anfang nicht das Nichts stand, verändert sich alles. Was bedeutet es für den Menschen, wenn Raum, Zeit, Materie und Leben nicht aus dem Nichts hervorgegangen sind? Dieses Buch stellt die Frage nach dem Schöpfergott ins Zentrum einer theologischen und religionsphilosophischen Spurensuche. Ausgehend von weltweiten Überlieferungen über einen Schöpfergott betrachtet es das kollektive Gedächtnis der Menschheit als Hinweis auf eine gemeinsame Ursprungserfahrung. Dabei geht es nicht nur um Schöpfung, sondern auch um Offenbarung, Menschenwürde und die Frage, ob das Ende wirklich im Nichts liegen kann. Der Text führt von mündlichen Berichten über schriftliche Offenbarung bis zur Vorstellung, dass der Mensch nach dem Bild Gottes geschaffen ist. Er setzt sich mit Religionen auseinander, die Ordnung ohne unveräußerliche Menschenwürde denken, und stellt dem eine Gottesvorstellung gegenüber, in der Würde, Ursprung und Ewigkeit zusammengehören. Besonders deutlich wird die christliche Perspektive: Gemeinschaft mit Gott entsteht nicht durch menschliche Leistung, sondern durch eine Tat des Schöpfergottes. Das Buch verbindet religiöse Grundfragen mit philosophischer Klarheit. Es richtet sich an Leser*innen, die Glaube, Vernunft, Schöpfung und Menschenbild nicht getrennt betrachten möchten. Der Autor bringt eine außergewöhnliche fachliche Perspektive mit: Psychiatrie, Psychotherapie, Neurologie, Physik und wissenschaftliches Denken treffen auf die großen Fragen von Ursprung, Sinn und Ewigkeit. Ein anspruchsvolles Sachbuch für alle, die wissen möchten, ob der Mensch mehr ist als Materie - und ob hinter der Welt mehr steht als das Nichts.
Psychiater und Psychotherapeut, Neurologe, Physiker Arzt, Wissenschaftler