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Ein grausamer Mord erschüttert die Stadt Straubing, ja ganz Bayern. Eine junge Frau, die bei den Agnes-Bernauer-Festspielen die Agnes spielen sollte, wurde in der Donau ertränkt. Hintergrund der Festspiele ist der Riesenskandal von 1435: Herzog Albrecht hatte die Augsburger Baderstochter Agnes zu seiner Frau gemacht. Auf Befehl von Herzog Ernst, Albrechts Vater, wurde sie umgebracht und ist so zum Mythos geworden. Der aktuelle Mord ist hoch brisant, denn das Opfer ist eine Migrantin! Ging es um Persönliches? Oder Rassenhass? Oder Politik? Schnell glaubt sich die Kripo am Ziel, doch dann nimmt der Fall eine unerwartete Wendung. Unverwechselbar wird der Roman durch das lustvolle Spiel mit Genre und Sprache und die Macke des ermittelnden Kommissars, der sich ständig über die Stereotypen des TV-Krimis ereifert. Schauplätze, Personen und Handlung sind frei erfunden. Reale Namen, abseits des Geschehens, sind persönlichen Erfahrungen des Autors geschuldet.
Max Ballerstaller wuchs in Babing im niederbayerischen Rottal Inn-Kreis auf. Nach dem Studium in München und Regensburg unterrichtete er als Gymnasiallehrer in Straubing und Altötting Deutsch, Geschichte und Sozialkunde. Er lebt in Burghausen, wo er 30 Jahre lang als Kulturreferent arbeitete und das KIK, das Kabarett im Keller mitbegründete und leitete. In die Zeit der Neuentdeckung der kritischen Mundartliteratur fallen die ersten Buchveröffentlichungen: "Die Passion auf Boarisch", Pannonia-Verlag 1982; "zwoaraloa. respektlose gschichten & verserl", Morsak-Verlag 1985. 1986 publizierte er das Theaterstück: "Deutschstund' - eine Nabelschau" im Buchner-Theaterverlag.1991 erschien "Ankomme 24. Dezember-Stopp-Jesus", in: "Weihnachten im Wald, Alte und neue Geschichten, Gedichte und Lieder", hg. v. Karl-Heinz Reimeier, Morsak-Verlag, 1991. 2023 erschienen die Satirischen Geschichten und Poetereien mit dem Titel "Der Welt ein Augenzwinkern" bei Books on Demand. Hinzu kommen verschiedene Beiträge in Anthologien. Zahlreiche Texte wurden im Bayerischen Rundfunk gesendet. 1986 wurde er mit dem Förderpreis für Kinder-und Jugendtheaterstücke in München ausgezeichnet. 2019 erhielt er den Sonderpreis für den witzigsten Krimi im renommierten Ralf-Bender-Krimiwettbewerb, der auch Grundlage für diesen Roman wurde.