Medea Conrad

Die wirtschaftliche Entwicklung der Sowjetunion nach Machtergreifung der Bolschewiki

eBook Ausgabe. 1. Auflage
eBook (epub), 14 Seiten
EAN 9783640166640
Veröffentlicht September 2008
Verlag/Hersteller GRIN Verlag

Auch erhältlich als:

Buch (Softcover)
15,95
13,99 inkl. MwSt.
Teilen
Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europas - Zeitalter Weltkriege, Note: 1,3, Universität Konstanz (Geisteswissenschaftliche Sektion, Fachbereich Geschichte und Soziologie), Veranstaltung: Revolution in Russland 1917, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Staatsstreich der Bolschewiki vom 25. auf den 26. Oktober (7./8. November) und dem Sturz der provisorischen Regierung begann in Russland eine Zeit der politischen Veränderungen. Die Ausgangslage im Oktober 1917 war so schlecht, dass es der Bevölkerung im Grunde genommen egal war, wer die Macht erhielt, denn schlechter konnte es für sie nicht mehr werden. Auch Orlando Figes beschreibt, dass die Petrograder Arbeiter kein Interesse an dem Aufstand zeigten, der die Bolschewiki an die Macht bringen sollte - die Wirtschaftskrise war an ihrem Höhepunkt angelangt, während sich die Menschen am allermeisten um ihre Arbeitsplätze sorgten und weniger um die Frage, was in der Politik so vor sich ging. So war es für die Bolschewiki möglich, die Macht zu übernehmen, auch wenn sie nicht unbedingt den Rückhalt der Bevölkerung hatten, was sich in den Wahlen im September widerspiegelte. Auch wenn sie hier die Mehrheit erreicht hatten, lag das weniger an ihrem überzeugenden Konzept, als an der Tatsache, dass eine tiefe Unzufriedenheit vorherrschte und gleichzeitig die Wahlbeteiligung sehr gering war. Die eher konservativen Wähler gingen erst gar nicht zur Wahl. Diese Gesamtsituation nutzten die Bolschewiki geschickt für ihre eigenen Interessen. Nach der Machtübernahme wurde eine Reihe von Dekreten erlassen, die die Besitzverhältnisse komplett veränderten. Als eines der wesentlichen zu nennen wäre hierbei das "Dekret über den Grund und Boden", das die Grundbesitzer enteignete und das Land zum Allgemeingut erklärte. Dieses sollte nun denjenigen zur Nutzung überlassen werden, die das Land bestellten. Das Ziel war es, die Masse der Bauern (ca. 90% der Gesamtbevölkerung) auf die Seite der Bolschewiki zu bringen, deren Vertreter eigentlich eher die Sozialrevolutionäre waren. Ein weiteres wichtiges Dekret war das "Dekret über den Frieden", in welchem die Bolschewiki den kriegführenden Nationen einen sofortigen Frieden ohne Annexionen und Kontributionen vorschlugen. Dieses Dekret sollte unter anderem auch dabei helfen, die Soldaten als Wähler zu gewinnen. Die "Bestimmungen über die Arbeiterkontrolle" war ein weiteres Dekret, erlassen am 14. (27.) November 1917. Dieses soll in dieser Arbeit genauer untersucht werden anhand der Fragestellung, wie sich dieses Dekret auf die wirtschaftliche Entwicklung Russlands auswirkte, bevor Lenin mit seiner "Neuen Ökonomischen Politik (NEP)" begann.

Technik
Sie können dieses eBook zum Beispiel mit den folgenden Geräten lesen:
• tolino Reader 
Laden Sie das eBook direkt über den Reader-Shop auf dem tolino herunter oder übertragen Sie das eBook auf Ihren tolino mit einer kostenlosen Software wie beispielsweise Adobe Digital Editions. 
• Sony Reader & andere eBook Reader 
Laden Sie das eBook direkt über den Reader-Shop herunter oder übertragen Sie das eBook mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions auf ein Standard-Lesegeräte. 
• Tablets & Smartphones 
Möchten Sie dieses eBook auf Ihrem Smartphone oder Tablet lesen, finden Sie hier unsere kostenlose Lese-App für iPhone/iPad und Android Smartphone/Tablets. 
• PC & Mac 
Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen mit einer kostenlosen Lesesoftware, beispielsweise Adobe Digital Editions, Sony READER FOR PC/Mac oder direkt über Ihre eBook-Bibliothek in Ihrem Konto unter „Meine eBooks“ -  „online lesen“.
 
Bitte beachten Sie, dass die Kindle-Geräte das Format nicht unterstützen und dieses eBook somit nicht auf Kindle-Geräten lesbar ist.
Hersteller
GRIN Verlag
Petersplatz 8

DE - 80331 München

E-Mail: support@openpublishing.com