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Ein ausgebranntes Stadtmädchen. Ein chaotisches Retreat in Vermont. Der Bruder ihres Ex, in den sie sich auf keinen Fall verlieben sollte. Fünf überkoffeinierte Unternehmer, eine Öko-Lodge mitten in der Wildnis von Vermont und ich, April McCoy, vom Konzernleben ausgebrannt und überzeugtes Großstadtmädchen. Eigentlich sollte es ein digitaler Detox ganz für mich allein werden. Stellt euch vor: Yoga, schweigsame Frühstücke und eins werden mit dem Moos. Doch das GPS (das mich eindeutig hasst) lotste meinen gemieteten Prius direkt in einen Bach, der so flach war, dass selbst die Frösche sich für mich zu schämen schienen. Ich stapfte den Hügel hinauf, fand die einzige Hütte weit und breit und platzte direkt in ein Firmen-Retreat für Männer, geleitet vom älteren Bruder meines Ex. Drew Rivers ist attraktiv, beherrscht, schmerzhaft kompetent und erinnert sich noch immer an jede peinliche Sache, die ich in unserer Jugend angestellt habe. Außerdem sieht er beim Holzhacken viel zu gut aus, was sich sowohl unfair als auch verdächtig persönlich anfühlt. Mein Plan war, ihm aus dem Weg zu gehen, das Wochenende zu überleben und in die Zivilisation zurückzukehren, bevor mich jemand ohne Kaffee zu Gesicht bekommt. Doch dann schließt uns ein plötzlicher Erdrutsch in der Lodge ein. Jetzt sitze ich mit Drew, seinen vier Geschäftspartnern, einem übereifrigen Life Coach, einem völlig durchgeknallten Eichhörnchen und dem wachsenden Verdacht fest, dass der Mann, von dem ich dachte, ich würde ihn hassen, mich vielleicht besser versteht als jeder andere. Während Geschäftsgeheimnisse ans Licht kommen und der Lagerkoller wächst, wird es immer schwieriger zu erkennen, wo das Streiten aufhört und das Flirten beginnt. Und je mehr Zeit ich mit Drew verbringe, desto mehr frage ich mich, ob mich das Verirren in Vermont vielleicht genau zu dem Leben und dem Menschen führt, von denen ich nie wusste, dass ich sie brauche.