Meti Kamberi, Andreas Wormser

Stadt der Schmerzen

Autobiographischer Roman / Bildungsroman. Originaltitel: Grad bola. 20,5 cm / 12,5 cm ( B/H )
Buch (Softcover), 320 Seiten
EAN 9783899984743
Veröffentlicht August 2026
Verlag/Hersteller Anthea Verlag
20,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

In den Straßen von Niš wächst Amiraga als Roma-Kind im Slum auf, ohne Zugang zu Bildung, geprägt von Armut, Ausgrenzung und ständiger Unsicherheit. Erst mit zwölf Jahren lernt er lesen und schreiben. Zwischen Betteln, Pflegefamilien und Heimunterbringung kämpft er sich durch eine Kindheit, in der Überleben zur täglichen Aufgabe wird, bis er in einem Kinderheim zum ersten Mal auf jemanden trifft, der an ihn glaubt. Stadt der Schmerzen erzählt diese Geschichte als autobiografisch geprägten Bildungsroman von großer Dringlichkeit. Mit unmittelbarer Sprache schildert Kamberi Diskriminierung, Perspektivlosigkeit und den langsamen Weg zu Selbstbestimmung und eigener Stimme. Ein eindringlicher Roman über Herkunft, Ausgrenzung und die Kraft von Bildung, der weit über die individuelle Geschichte hinausweist. In Serbien zum Überraschungsbestseller geworden und bereits in zehn Auflagen erschienen.

Portrait

Meti Kamberi, geboren 2000 in Niš/Serbien, gehört zur Volksgruppe der Roma. Mit neunzehn Jahren veröffentlichte er seinen autobiographischen Roman Stadt der Schmerzen, der in Serbien zum Überraschungsbestseller wurde. Seither sind drei weitere Romane erschienen: Stadt der Sünde (2021), Walzer der Ausgestoßenen (2022) und Der Himmel hat keine Farbe (2025) sowie der Gedichtband Atme, solange du existierst (2023). Er lebt in Zrenjanin.

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