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Unser erstes Treffen als Nachbarn war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Er war heiß. Ich war nackt. Und wir hatten nicht den Hauch einer Chance, jemals bloß platonisch miteinander zu sein. Ich bin die Erste, die zugibt, dass ich extrem lebe. Nachdem ich zehn Jahre in einer Ehe gefangen war, die sich dysfunktional anfühlte, bin ich jetzt ganz bewusst männerfrei. Seit fast drei Jahren hatte ich keinen Freund, keine Affären, keine Dates und keinen Sex. Für meine Traumkarriere war dieses Opfer leicht. Zumindest war es das. Bis er auftauchte. Lukas Hendricks. Er ist unhöflich, umwerfend, arrogant - wie eine in Stein gemeißelte Wand aus Muskeln und Ablenkung. Er ist genau das, was ich zu vermeiden weiß, aber dem Nachbarn von nebenan entkommt man nicht. Oh ja. Der Mann wohnt jetzt nur drei Schritte von mir entfernt, und um das Ganze noch schlimmer zu machen, platzte er in mein Leben, während ich entspannt in der Badewanne lag - peinlich, gelinde gesagt, und es lief ungefähr so ab: Ich war entblößt. Er sah hin. Er lachte. Und dann sperrte ich mich auch noch aus. Kurz gesagt: Lukas Hendricks war von Anfang an Ärger. Und ich? Ich war - zum ersten Mal seit Jahren - dabei, vernascht zu werden.