Michael Hampe, Kai Marchal

Spinozas Schwester

Auf der Suche nach einer Weltphilosophie zwischen Europa und Asien
Buch (Hardcover), 320 Seiten
EAN 9783446290990
Veröffentlicht Januar 2027
Verlag/Hersteller Carl Hanser Verlag
€ 26,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Im Februar 1677 ordnet Rebecca Spinoza die Hinterlassenschaften ihres Bruders: Manuskripte, Notizen, aber auch Briefe eines Pfarrers aus Batavia, der über das buddhistische Ziel der Befreiung von allem Leid nachdenkt. Ist es ein Zufall, dass sich ähnliche Ideale auch im Werk Spinozas finden? Gibt es so etwas wie eine Weltphilosophie, in der sich westliches und östliches Denken treffen, ohne voneinander gewusst zu haben? Woher kommt der Hochmut des Westens, dem Rest der Welt überlegen zu sein? Michael Hampe und Kai Marchal entdecken auf der Bühne des global vernetzten 17. Jahrhunderts Ideen, die erstaunlich gut in unsere Gegenwart passen: ein großes Lese- und Denkabenteuer zwischen Fiktion und historischer Wirklichkeit.

Portrait

Michael Hampe, geboren 1961 in Hannover, studierte Philosophie, Literaturwissenschaft, Psychologie und Biologie in Heidelberg und Cambridge. Nach Professuren in Dublin, Kassel und Bamberg ist er seit 2003 Professor für Philosophie an der ETH Zürich. Er lebt in Freiburg und Zürich. Zuletzt erschienen: Tunguska oder Das Ende der Natur (2011), Die Lehren der Philosophie (2014) und Die Wildnis, die Seele, das Nichts. Über das wirkliche Leben (2020).