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Diese neue Auslegung der Offenbarung des Johannes widmet sich dem rätselhaften, aber wirkungsgeschichtlich noch immer präsenten, seine Leser umtreibenden letzten Buch der Bibel.
Nichts ist so, wie es zu sein scheint - es ist das, was Sinn macht. Die umfangreiche Kommentierung von Michael Labahn zeigt, wie sich die an Johannes ergangene Offenbarung als subversive Enthüllung der Wirklichkeit versteht. So versucht die apokalyptische Ich-Erzählung in der Welt der Adressaten Sinn zu generieren. Adressiert an frühchristliche Gemeinden im römisch beherrschten Westen Kleinasiens setzt sie sich - ausgehend von ihrem durch Ausschließlichkeit und Gerechtigkeit geprägten Gottesbild - mit der Herrscherverehrung des römischen Kaisers auseinander.
Die Offenbarung blickt auf Gemeinden, die als Christusgläubige Raum für sich unter römischer Herrschaft suchen. Sie entwickelt eine Gegenwelt, die in der gottesdienstlich versammelten Gemeinde wirklich wird, und empfiehlt eine radikale Abgrenzung von der Mitwelt.
Michael Labahn, Dr. theol., Jahrgang 1964, studierte Evangelische Theologie in Oberursel, Tübingen und Göttingen. Nach seiner Promotion in Göttingen und Habilitation in Halle (Saale) war er an Forschungsprojekten an der KU Leuven und KiHo Wuppertal beteiligt. Er lehrt als apl. Professor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und ist Research Fellow der Unversity of the Free State, Bloemfontein, Südafrika. Seine Forschungsschwerpunkte sind neben der Offenbarung des Johannes das Johannesevangelium, die Logienquelle Q, Jesus, Hermeneutik und Ethik.