Michael Stahl

Spielregeln im Krieg?

Formen kriegerischer Gewalt und die Frage der Wirksamkeit gewaltbegrenzender Konventionen in den Kriegen Friedrich Barbarossas. 14,7 cm / 20,8 cm / 2,5 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 350 Seiten
EAN 9783534642502
Veröffentlicht August 2025
Verlag/Hersteller wbg Academic
35,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Kriege im Mittelalter sollen von einer vergleichsweise geringen Gewaltintensität geprägt gewesen sein. Es sei üblich gewesen, kriegerische Konflikte schnell auf dem Verhandlungsweg zu beenden. In der vorliegenden Untersuchung stellt Michael Stahl dieses Bild, entworfen von einem Teil der modernen Mittelalterforachung, in Frage. Anhand der Kriege des Kaisers Friedrich Barbarossas kann gezeigt werden, dass der Krieg im Mittelalter von zum Teil exzessiver Brutalität geprägt war und sich die Kriegsteilnehmer weniger an gewaltbegrenzenden Normen und Konventionen, sondern eher am größtmöglichen Nutzen orientierten.

Portrait

Dr. Michael Stahl, geb. 1975, studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Regensburg und promivierte bei Prof. Dr. Peter Thorau an der Universität des Saarlandes zur Wirksamkeit gewaltbegrenzender Konventionen in den Kriegen Friedrich Barbarossas.

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