Blick ins Buch

Michel Dormal

Politische Repräsentation und vorgestellte Gemeinschaft

Demokratisierung und Nationsbildung in Luxemburg (1789-1940). 1. Auflage. 21,6 cm / 15,3 cm / 2,6 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 390 Seiten
EAN 9783631717318
Veröffentlicht Februar 2017
Verlag/Hersteller Peter Lang
80,20 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Anhand zahlreicher Quellen schildert der Autor die Wechselwirkung zwischen Demokratisierung und Nationsbildung in Luxemburg im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Sein Befund: Die Nation entstand nicht aus einer ursprünglichen Einheit, sondern aus dem politischen Konflikt heraus. Der lange Kampf um die politische Repräsentation schuf eine neue Vorstellung von Gemeinschaft. Worin die Identität dieser Gemeinschaft besteht, bleibt in der Demokratie aber immer umstritten. Knapp hundert Jahre nach der Einführung des allgemeinen Wahlrechts und der Volkssouveränität bietet das Buch damit zugleich die erste umfassende Geschichte der «demokratischen Revolution» in Luxemburg.

Portrait

Michel Dormal studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Ethnologie an der Universität Trier und promovierte an der Universität Luxemburg. Seine Forschungsinteressen liegen an der Grenze zwischen Politischer Theorie und empirischer Regierungslehre. Seine Forschungen beschäftigen sich vor allem mit der Geschichte und dem Wandel der Demokratie und mit politischer Gewalt.

Inhaltsverzeichnis

Nationale Identität in Luxemburg - Kampf um das allgemeine Wahlrecht - Monarchie und Volkssouveränität - Sozialer Konflikt und Parteiensystem im 20. Jahrhundert - Krise des Parlamentarismus in der Zwischenkriegszeit

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