Miriam Mesquita Sampaio De Madureira

Leben und Zeitkritik in Hegels frühen Schriften

Zur zeitkritischen Dimension des Begriffs des Lebens. 1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 1,1 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 180 Seiten
EAN 9783631531365
Veröffentlicht April 2005
Verlag/Hersteller Peter Lang
73,25 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Hegel gilt mit Recht als einer der zentralen Philosophen - wenn nicht als der Philosoph - der Moderne. Diese Untersuchung betrachtet die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Leben und Zeitkritik in Hegels frühen Schriften (1793-1800) im Hinblick auf seine Deutung der modernen Welt. Sie zeigt, dass in dieser Entwicklung drei implizite Auffassungen des Lebens unterschieden werden können: die Lebendigkeit der griechischen Antike, der Frankfurter Lebensbegriff und eine relationale Konzeption. Diese Auffassungen des Lebens stehen mit verschiedenen Etappen einer zeitkritischen Diagnose in Verbindung. Die Veränderungen im Verhältnis zwischen Leben und Zeitkritik verdeutlichen einerseits Hegels zunehmende Bejahung der modernen Welt und andererseits den Übergang zu einer Kritikform, die als immanent zu bezeichnen ist.

Portrait

Die Autorin: Miriam Mesquita Sampaio de Madureira wurde 1966 in São Paulo geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Universidade de São Paulo und Philosophie an der Universität Tübingen. Die Autorin war in São Paulo als Lehrerin und in Mexiko-Stadt als Universitätsdozentin tätig. Sie promoviert gegenwärtig im Fachbereich Philosophie an der Universität Frankfurt am Main.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt: Das lebendige Band: Die Lebendigkeit der Antike in Hegels Tübinger und Berner Schriften - Leben als Verbindung: der Frankfurter Begriff des Lebens - Verbindung und Entzweiung: Die Zeitkritik des Begriffs des Lebens - Leben als Organisation von Verbindung und Nichtverbindung: Die relationale Struktur des Lebens und Hegels neue Deutung der modernen Welt - Kritik und Leben.

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