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Dieser Roman gibt den Menschen ihre Namen zurück, nachdem sie ihnen genommen und durch Nummern ersetzt worden sind. Das Assad-Regime reduzierte ein ganzes Volk auf Zahlen: in Gefangenenlisten, Verzeichnissen der Verschwundenen, der Toten und der Massengräber. Auch die Revolution übernahm diese Zahlen und verschob sie in andere Register: in jene der Opfer, der Heldentaten und der konkurrierenden Erzählungen. Dabei drohte eines verloren zu gehen: dass hinter jeder Zahl ein Mensch steht, ein Name, ein Leben. Dieses Buch erzählt keine Anklage und hält keine Grabrede. Es sucht nicht nach Helden. Es erzählt vom Gefängnis aber vor allem von denen, die darin eingesperrt waren. Von Menschen mit Angst und Mut, mit Liebe und Zweifel, mit Hoffnung, die bricht, und Hoffnung, die überlebt. Eine leise, persönliche Erzählung über Revolution und Moral, über Erinnerung und Verlust, erzählt aus der Perspektive eines Einzelnen, stellvertretend für viele.
Mohammad Belal ist ein deutsch-syrischer Rechtsanwalt, politischer Aktivist und Berater. Im Zuge seiner Beteiligung an der syrischen Revolution wurde er verhaftet und musste 2015 sein Heimatland verlassen. Nach einem sechsmonatigen Aufenthalt in der Türkei fand er in Deutschland Zuflucht, wo er Asyl beantragte.