Blick ins Buch

Monika Tokarzewska

Rettung vor Bodenlosigkeit

Neues Anfangsdenken und kosmologische Metaphern bei Locke, Leibniz, Kant, Fichte, Novalis und Jean Paul. 1. Auflage. 21,6 cm / 15,3 cm / 2,2 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 316 Seiten
EAN 9783631662922
Veröffentlicht August 2015
Verlag/Hersteller Peter Lang
83,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Monika Tokarzewska zeigt, wie Locke, Leibniz, Kant, Fichte, Novalis und Jean Paul Motive aus der nachkopernikanischen und newtonschen Astronomie in Schlüsselmetaphern verwandeln und mit ihrer Hilfe die Möglichkeiten eines neuen Grundlagendenkens und -handelns im Angesicht der Verwissenschaftlichung des Weltbildes an der Schwelle zur Moderne austaxieren. Die Autorin beschreibt auch die starken Veränderungen, denen das Metaphernnetz unterlag. So fand es im 20. und 21. Jahrhundert einen späten Niederschlag in den Überlegungen von Hannah Arendt und Bruno Latour.

Portrait

Monika Tokarzewska studierte Germanistik und Polonistik an der Warschauer Universität und an der Universität Hamburg. Sie lehrt deutsche Literatur und Komparatistik an der Nikolaus-Kopernikus-Universität Torü. Sie publiziert u. a. zu Georg Simmel, Walter Benjamin, der Frühromantik sowie den Wechselwirkungen zwischen Literatur, Soziologie und Philosophie.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: Schildkröten, archimedische Punkte und Gravitationskräfte als Metaphern. Locke, Leibniz und das neue Weltbild - Die Geburt der Freiheit aus dem Geiste der «Newtonschen Anziehung» bei Kant - Fichtes Suche nach einem absoluten Grundsatz und der Kampf der Bildfelder - Jean Pauls Sehnsucht nach dem Vorkopernikanismus - Die «moralische Astronomie» des Novalis.

Hersteller
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