Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
Bei genialokal.de kaufen Sie online bei Ihrer lokalen, inhabergeführten Buchhandlung!
Moritz "Mohr" Baumgartner hört Dinge, die andere nicht hören. Wo Sie ein quietschendes Türscharnier verfluchen, hört er ein perfektes Fis. Wo Sie eine friedliche Kuh sehen, sieht er einen lebenden Bio-Subwoofer. Und wo Sie eine Tupolev Tu-154 sehen, sieht er ein Instrument, das man nur mal richtig anschieben muss.In seinen Memoiren nimmt uns die Kultfigur mit auf eine haarsträubende Tour de Force durch fünf Jahrzehnte akustischen Wahnsinns. Von explodierenden Cervelats in der Karibik über spirituelle Erotik-Workshops am Zürichberg bis hin zur versehentlichen Zerstörung von Schweizer Kulturgut: Mohr lässt keinen Fettnapf aus - er verstärkt ihn nur.Begleitet wird er von Ruedi, seinem scheinbar debilen, dauerhungrigen Roadie, der vielleicht das einzige Wesen ist, das den Überblick behält. Aus dem Sumpf holen muss ihn stets seine Schwester Regula."Vollpfosten" ist die Geschichte eines Mannes, der auszog, den perfekten Ton zu finden, und dabei meistens nur die Feuerwehr rief. Eine Liebeserklärung an das Scheitern - laut, verzerrt und absolut ehrlich.
Moritz "Mohr" Baumgartner, Jahrgang 1955, ist ein Pionier der akustischen Missverständnisse und selbsternannter Prophet der tiefen Frequenzen. Seine Karriere begann vielversprechend als pyrotechnisch begabter Ministrant , bevor er sich der experimentellen Musik zuwandte und versuchte, Kühe als Bio-Verstärker zu etablieren. Nach diversen beruflichen Stationen als Müll-Philosoph in Bern , Cervelat-Exporteur in der Dominikanischen Republik und Flugbegleiter auf russischen Maschinen , lebt er heute im Exil im Appenzellerland. Dort widmet er sich dem Kampf gegen digitale Verzerrung und 5G-Strahlung. "Vollpfosten" sind seine ersten Memoiren - geschrieben auf analogem Papier, da er Computer aus Prinzip (und Kaffeegründen) ablehnt.