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Droht eine neue Weltordnung? Die Krise der Demokratie aus Sicht eines Historikers
Erstarkte autokratische Regime, ein schwächelnder Westen und politische Polarisierung: Das Zeitgeschehen weist immer öfter beunruhigende Parallelen zu den Ereignissen der 1930er Jahre auf. Zwischen Russland, China, Nordkorea und Iran formiert sich eine neue Kriegsachse. Ihr gemeinsames Ziel: Die Krise der Demokratie nutzen, um eine neue Weltordnung durchzusetzen.
Dr. Moritz Pöllath ist Historiker und Experte für transatlantische Sicherheitspolitik. In diesem Sachbuch spannt er den Bogen von den gefährlichsten Jahren der Weltgeschichte bis mitten hinein in die brisante Gegenwart.
- Ist der 3. Weltkrieg unausweichlich? Auswege aus dem Worst-Case-Szenario
- Lernen aus der Geschichte: Parallelen zwischen den 1930ern und heute
- Ein Sachbuch über die Krise der Demokratie und welche Gegenmaßnahmen nötig wären
- Die Pläne der neuen Kriegsachse und was der Westen ihnen entgegenzusetzen hat
- Wie ein möglicher Angriff auf Taiwan einen neuen globalen Systemkonflikt nach sich zöge
Frühwarnsystem Geschichte: die Gegenwart aus der Vergangenheit heraus verstehen
Die Vorbereitung auf Krieg durch autoritäre Regime, nationalistische Rhetorik und politische Polarisierung: Was aus den Geschichtsbüchern vertraut ist, wiederholt sich auf erschreckende Weise in der Gegenwart. Ziel dieses Buches ist es, die Ereignisse der Vergangenheit zu nutzen, um die heutigen Geschehnisse zu verstehen. Nicht zum ersten Mal streben demokratiefeindliche Autokraten eine neue Weltordnung an. Dr. Moritz Pöllath zeigt die bekannten Muster und den Handlungsbedarf der demokratischen Welt auf – damit 2027 nicht das Jahr des 3. Weltkriegs wird.
PD Dr. Moritz Pöllath Historiker. Sicherheitsexperte. Brückenbauer zwischen Geschichte und Gegenwart.
Dr. Moritz Pöllath gehört zu den profiliertesten deutschen Stimmen, wenn es um transatlantische Sicherheitspolitik geht. Als Historiker und Hochschuldozent an der Ludwig-Maximilians-Universität München verbindet er akademische Tiefe mit strategischer Weitsicht. Seine Analysen reichen vom Kalten Krieg bis zu den sicherheitspolitischen Bruchlinien der Gegenwart – fundiert, meinungsstark und stets im Dialog mit den internationalen Entwicklungen unserer Zeit. Seine besondere Eignung für militärische Themen speist sich nicht nur aus theoretischer Auseinandersetzung, sondern auch aus praktischer Erfahrung: Als Oberleutnant der Reserve bringt er ein Verständnis für militärische Strukturen und Entscheidungsprozesse in seine Arbeit ein.
Forschung an den Schnittstellen von Geschichte, Diplomatie und Strategie
In seiner wissenschaftlichen Arbeit verknüpft Dr. Pöllath die Analyse historischer Prozesse mit aktuellen strategischen Debatten. Er interessiert sich für die historischen Grundlagen sicherheitspolitischer Entscheidungen ebenso wie für deren gegenwärtige Auswirkungen. Besonders im Fokus steht dabei die Frage, wie sich die NATO und ihre Mitglieder sicherheitspolitisch über ihre ursprünglichen geografischen Grenzen hinaus engagieren – ein Thema, das unter dem Begriff „Out-of-Area"-Politik bekannt ist und dem er sich in einem von der Friedrich-Naumann-Stiftung geförderten Forschungsprojekt intensiv gewidmet hat.
Dabei bewegen sich seine Schwerpunkte entlang folgender zentraler Themenfelder:
- Zeitgeschichte als Fundament für das Verständnis aktueller geopolitischer Dynamiken
- diplomatische Prozesse und ihre langfristigen Auswirkungen auf internationale Beziehungen
- strategische Sicherheitsanalysen, die historische Perspektiven mit gegenwärtigen Herausforderungen verknüpfen