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Muriel Isa Nißle examines two systems of compensation for damages-the German producer and product liability system, which internalizes damages, and the New Zealand Accident Compensation Scheme for replacing liability-which organize compensation for personal injury caused by accidents involving defective products in completely different ways. While damages incurred in Germany generally remain within the relationship between the injuring party and the injured party and, if necessary, must be compensated by the manufacturer as the injuring party, all accident-related personal injuries in New Zealand have been compensated since 1974 by a no-fault accident compensation system that does not seek recourse from the injuring party. The author presents both systems, analyzes their basic structures, strengths, and weaknesses, and develops solutions for improving existing deficits.
Born 1995; studied law at the University of Göttingen; scholarship holder of the German National Academic Foundation; research assistant at the Chair of Civil Law, Medical Law, European and International Private Law in Göttingen; 2022-23 research stay in Wellington, New Zealand; legal clerkship at the Heidelberg Regional Court.
Einleitung
A. Einführung und Problemaufriss
B. Gang der Untersuchung
Kapitel 1 - Konkurrierende Interessen bei Schadensereignissen
A. Grundsätzliche konkurrierende Interessen
B. Spezifische Interessen und Umstände bei Unfällen mit fehlerhaften Produkten
Kapitel 2 - Das deutsche Haftungsrecht und der Ausgleich von Personenschäden durch fehlerhafte Produkte
A. Gerechter Schadensausgleich
B. Effiziente Schadensprävention
C. Bestrafung
D. Zusammenfassung
E. Grundlagen der deutschen Produzenten- und Produkthaftung
F. Umsetzung der konkurrierenden Interessen in den Produzenten- und Produkthaftungsregeln
G. Defizite und Steuerungsgrenzen des deutschen (Produkt-)Haftungsrechts
H. Weiterführende Überlegungen
Kapitel 3 - Das neuseeländische Haftungsrecht und der Ausgleich von Personenschäden durch fehlerhafte Produkte
A. Verschuldenshaftung des Tort Law
B. Haftungsersetzung durch das Accident Compensation Scheme
C. Die Regelungen im Einzelnen
D. Zusammenfassung
Kapitel 4 - Der Interessenausgleich im neuseeländischen Accident Compensation Scheme
A. Schadensprävention und Einflussnahme auf Schädigerverhalten
B. Gerechter Schadensausgleich und Eintritt von Rechtsfrieden
C. Effizienz
Kapitel 5 - Gegenüberstellung und Würdigung des deutschen und des neuseeländischen Systems zum Ausgleich von Personenschäden durch fehlerhafte Produkte
A. Prävention
B. Gerechter Schadensausgleich
C. Effizienz
D. Zusammenfassung