Nadia Pantel

Das Camembert-Diagramm

Ein etwas anderes Frankreich-Porträt | "Ein sehr kenntnisreiches, sehr lustiges und wirklich informatives Buch über das Frankreich von heute." Nils Minkmar
Buch (Softcover), 224 Seiten
EAN 9783499021602
Veröffentlicht Februar 2027
Verlag/Hersteller Rowohlt Taschenbuch
€ 14,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Von Macron bis Macaron: Was uns die französische Küche über die Politik unseres Nachbarlandes verrät Kaum ein anderes Land zieht uns so sehr an wie Frankreich - aber wie genau kennen wir unseren wichtigsten Nachbarn eigentlich? Nadia Pantel wirft einen völlig neuen Blick auf Leben, Kultur und Gesellschaft des Landes - und zwar anhand des populärsten französischen Exportguts: des Essens. Mit wunderbarem Charme und Witz zeigt sie, wie eng in Frankreich Essen mit Politik, Gesellschaft und Geschichte verbunden ist. Pantel nimmt uns mit in die Bretagne, wo ein Dutzend Austern für bezahlbaren Luxus stehen. Sie denkt beim Pain au chocolat über Kindererziehung nach, bei einem Bœuf Mafé im Sternerestaurant über Kolonialismus und bei den Sammlern von Camembert-Etiketten in der Normandie über gesellschaftliche Niedergangsdiagnosen. Am Würstchengrill der Gelbwesten setzt sie sich mit den Unruhen im Land auseinander und erörtert mit dem 'Steak-frites-Nationalismus' die heiklen Auswüchse der politischen Kulinarik. Ihr kluges und erfrischendes Porträt ist eine genussvolle Einladung, Frankreich mit anderen Augen zu entdecken.- 'Ein kleines Sachbuchwunder ... unterhält mit Witz und Geist.' Süddeutsche Zeitung- Mit einem neuen Vorwort der Autorin zur Präsidentschaftswahl 2027 in Frankreich

Portrait

Nadia Pantel, geboren 1982, studierte in Freiburg im Breisgau, Berlin und Krakau Geschichte und Germanistik. Von 2018 bis 2022 war sie für die Süddeutsche Zeitung Korrespondentin in Frankreich, lebte in Paris und bereiste das ganze Land. In dieser Zeit schrieb sie ihre erfolgreiche Kolumne 'La Boum' über ihren Pariser Alltag. Seit 2022 ist sie Reporterin für den Spiegel, schreibt weiterhin über Frankreich, zusätzlich aber auch über Mittel- und Osteuropa. Für ihre journalistische Arbeit wurde sie unter anderem mit dem Deutschen Reporterpreis (2021), dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis und dem Herbert-Riehl-Heyse-Preis (2023) ausgezeichnet.