Nadine Gerber

Die Transformation des Nepali Congress bis 1994

Von der Untergrundbewegung zur Massenpartei. 2. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 0,3 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 28 Seiten
EAN 9783656076339
Veröffentlicht Dezember 2011
Verlag/Hersteller GRIN Verlag

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Region: Südasien, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Der Nepali Congress (NC) gründete sich nach dem Volksaufstand 1950 und war die erste Partei, die im von Unruhen geplagten Nepal ihr Zuhause fand. Bedingt durch ständig wechselnde politische Bedingungen war und ist das Überleben der Partei von der Fähigkeit einer adäquaten Transformationsqualität abhängig. Viele dieser Übergänge hat der NC erfolgreich gemeistert, nahm aktiv an Versuchen zur Besserung der politischen Landschaft teil. Jedoch gab es im Vergleich zu den Anforderungen 1950 und 1990 signifikante Unterschiede im Anforderungsspektrum, welches die Partei zu bewältigen hatte. Nach der erfolgreichen demokratischen Konsolidierung 1950 konnte die Partei vom Image des jahrzehntelangen Untergrundkampfes für Demokratie zehren, der Status der Partei war praktisch unangefochten. Die erfolgreiche demokratische Bewegung Jana Andolan belebte nicht nur die Parteienlandschaft wieder sondern restrukturierte die Politik Nepals als ein parlamentarisches System in einer konstitutionellen Monarchie. Der Nepali Congress musste nach der Einführung des Mehrparteiensystems ihr Profil schärfen, vor allem im Hinblick auf die ernstzunehmende Konkurrenz der kommunistischen Partei (CPN-UML). Sie war nun nicht mehr nur ideologisch determiniert sondern war vom Machtaufbau abhängig. Zusätzlich wurde sie mit ernsthaften innerparteilichen Konflikten konfrontiert. Die Entwicklung des NC kann mit drei Entwicklungsstadien erklärt werden: Parteiformation, Überlebenskampf und Parteiaufbau. Im Folgenden wird die Parteiformation im historischen Kontext ihrer Entstehung, ihr Kampfes während des Panchayat Systems und ihre Rolle im parlamentarischen System ab 1990 mithilfe des Transformationsmodells von Krishna Hachhethu untersucht. Die Arbeit will weniger einen detaillierten Einblick in spezifische historische Ereignisse geben als vielmehr einen Überblick der Parteientwicklung bis in die Zeit der zweiten demokratischen Konsolidierung.

Portrait

Nadine Gerber wurde 1980 in der Schweiz geboren und ist dort auch aufgewachsen. Seit über 25 Jahren ist sie hauptberuflich als Journalistin tätig, obwohl sie als Kind, laut eigener Aussage, Autorin werden wollte. Erst mit Ende dreissig hat sie sich diesen Kindheitstraum erfüllt und ihren ersten Roman veröffentlicht. Seither kann sie nicht mehr aufhören. Mit der Zeit sind auch Biografien dazugekommen, in der Schweiz mit Bestseller-Status. Nadine Gerber lebt mit ihren zwei Kindern in der Nähe von Zürich, sie liebt das Fotografieren und alle Arten von Sport.